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Altenhilfezentrum Isny übernimmt ab 1. Januar 2026 die Organisation

Nachbarschaftshilfe Isny geht ab Januar 2026 weiter



Foto: Stadt Isny
Jochen Rimmele, Martin Schöllhorn, Rolf Pawelka, Bürgermeister Rainer Magenreuter, Pfarrer Edgar Jans, Dirk Holst und Pfarrer Dietrich Oehring freuen sich, dass die Nachbarschaftshilfe in Isny im Jahr 2026 weitergeht (von links).

Isny – Die Nachbarschaftshilfe Isny geht ab Januar 2026 in geänderter Form weiter: Das Altenhilfezentrum Isny wurde in die Trägergemeinschaft mit aufgenommen und übernimmt ab 1. Januar 2026 die Organisation der Nachbarschaftshilfe.

Die Nachbarschaftshilfe Isny wird seit vielen Jahren von den Kooperationspartnern der Stadt Isny, der evangelischen Kirchengemeinde Isny und der katholischen Kirchengemeinde Isny getragen. Die konkrete Organisation der Unterstützungsleistungen und die Betreuung der Mitarbeiter wurden dabei bisher federführend von der evangelischen Kirchengemeinde ausgeführt.

Aufgrund der Veränderungen in den kirchlichen Verwaltungsstrukturen und durch die seit Januar 2025 geschaffene Möglichkeit, Nachbarschaftsdienste über sogenannte „Einzelhelfer“ abzuwickeln, haben die Kooperationspartner in engem Austausch mit Bürgermeister Rainer Magenreuter nun beschlossen, die Organisation der Nachbarschaftshilfe neu aufzusetzen. Denn die organisierte Nachbarschaftshilfe Isny soll weiterhin eine tragende Säule für die Unterstützung von bedürftigen Senioren bleiben.

Das von der katholischen Kirchengemeinde Isny getragene Altenhilfezentrum übernimmt deshalb ab Januar 2026 die Koordination der organisierten Nachbarschaftshilfe. Bürgermeister Rainer Magenreuter äußerte sich zufrieden zu dieser Lösung: „Durch die Kooperation zwischen Gemeinde und Kirchen in Zusammenarbeit mit dem Altenhilfezentrum, bleibt die Nachbarschaftshilfe weiterhin eine offene Anlaufstelle für alle Bürger Isnys. In unserer alternden Gesellschaft ist die ehrenamtliche Unterstützung ein wichtiger Baustein, um das Leben in der gewohnten häuslichen Umgebung auch dann zu ermöglichen, wenn die eigenen Möglichkeiten eingeschränkt sind.“

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Was die Nachbarschaftshilfe leistet

Die Hauptaufgabe einer Nachbarschaftshilfe ist die gegenseitige bürgerschaftliche Unterstützung innerhalb der Gemeinde, um Menschen mit Hilfebedarf im Alltag zu entlasten und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Sie stellt damit eine Plattform dar, die ehrenamtliches Engagement mit Menschen zusammenbringt, die Hilfebedarf haben. Die wichtigste Aufgabe der Nachbarschaftshilfe ist, einerseits die Anfragen und Bedarfe von Menschen mit Hilfebedarf aufzunehmen und andererseits den ehrenamtlichen Helfern einen rechtssicheren Rahmen und Koordination zu bieten. „Organisiertes Ehrenamt ist wirksames Ehrenamt“, betont Martin Schöllhorn, Mit-Geschäftsführer des Altenhilfezentrums, und ergänzt: „Deshalb ist es wichtig, weiterhin eine zentrale Anlaufstelle für die Koordination der Nachbarschaftshilfe anzubieten.“

Grundsätzlich besteht seit 1. Januar 2025 durch einen Gesetzesänderung auch die Möglichkeit, dass auch Privatpersonen ohne rechtlich anerkannte Trägerstruktur Verträge mit zu betreuenden Personen abschließen können. Die Bezahlung kann im Rahmen der monatlich vom Gesetzgeber finanzierten 131 Euro Entlastungshilfen, bei Pflegegrad 1, mit den Krankenkassen abgerechnet werden.

Kontaktdaten

Interessierte Mitarbeiter wie auch unterstützungsbedürftige Senioren können sich ab sofort mit ihren Anliegen direkt an das Altenhilfezentrum wenden. Die Ehrenamtskoordinatorin Nicole Selonke (Telefon: 07562/70978-35) und die Einsatzleiterin Irina Matern (Telefon: 07562/70978-34) stehen für Anfragen zur Verfügung. Außerdem ist die Nachbarschaftshilfe zukünftig per E-Mail unter nachbarschaftshilfe@ahz-isny.de erreichbar.

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