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Aus dem Gemeinderat

Diskussion über Fahrrad-Überdachung an der Verbundschule



Isny – Montagabend, 31. März, ab 18.00 Uhr. Im Großen Saal des Rathauses setzt sich der Gemeinderat zusammen. Mehrmals dort Thema: die geplante Fahrrad-Überdachung an der Verbundschule. Diese solle man sich sparen – so die Freien Wähler. Die Stadtverwaltung blieb bei ihrem Vorschlag: bauen. Schließlich einigte sich der Rat auf den Vorschlag seines Mitglieds Edwin Stöckle (SPD): erst „Nebenangebote“ von Handwerkern einholen – und danach beschließen.

„Die geplante Fahrradüberdachung an der Verbundschule wird gestrichen.” So der Antrag der Freien Wähler Isny e.V. vom 24. Februar zur Gemeinderatssitzung am Montagabend, 31. März. Anders Frau Schauer in der Bürgeranfrage bereits kurz nach Beginn der Gemeinderatssitzung. Sie fand, dass die vorgesehene Fahrradüberdachung „wichtig“ ist.

Die Freien Wähler erklärten, sie wollen mit Ihrer Forderung die Schulbauten fertigstellen – und Kosten sparen. Michael Dirner (Fachbereichsleiter Stadtbauamt) hielt dagegen: „Der Vorschlag, den wir machen, ist, dass wir das Dach trotzdem machen.” Dirner begründete dies mit seiner Feststellung, dass das geplante Fahrrad-Dach von den 36 Millionen Gesamtkosten allenfalls 70.000 Euro ausmache. Bürgermeister Rainer Magenreuter erläuterte, die 70.000 Euro für das vorgesehene Dach ließen sich aus dem Haushaltsposten „Fahrradverkehr” ohne Zusatzkosten einholen.

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SUV als Alternative?

Gegenrede von Stadtrat Alexander Ort (FW). Nachdem andere aus dem Rat angemerkt hatten, bei Regen würden radelnde Schülerinnen und Schüler schon auf dem Weg zur Schule nass, betonte Ort: „Ich stehe voll hinter dem Antrag der Freien Wähler.” Denn: „Wenn’s arg stürmt, dann kann man auch mal mit dem SUV herfahren.” Anders Stadtrat Edwin Stöckle (SPD). Der Architekt berichtete, zu einer ähnlichen Baumaßnahme an der Otl-Aicher-Realschule Leutkirch habe ein Fachhandwerker ein „Nebenangebot” unterbreitet. Günstiger als zunächst veranschlagt. Solch ein Zusatzangebot solle eingeholt werden – und erst dann solle man beschließen. Dagegen könne die Stadtverwaltung nichts einwenden, sagte Bürgermeister Magenreuter dazu. Daraufhin zogen die Freien Wähler ihren Antrag zurück.
Julian Aicher

Unter „Downloads“ haben den Antrag der Freien Wähler und den Vorschlag der Verwaltung hinterlegt



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