Der 17. September 2025 wird nicht in die Geschichte Oberschwabens eingehen. Sensible Zeitgenossen werden den 26. September 2025 als hochdramatischen Einschnitt in Leben und Lieben und Lachen der Oberschwaben notieren. Dabei war es der 17. September, als ein mächtiger Klub aus 21 Personen den Abgesang auf jenes Oberschwaben intonierte, das wir kannten.
Aichstetten – Zu einem Brand auf einem Hausdach wurde die Feuerwehr am Freitagmorgen (19.9.) in die Wagnerstraße in Aichstetten gerufen. Aufgrund eines Defektes in einer Fotovoltaik-Anlage fing eines der Elemente zu brennen an. Durch beherztes Eingreifen des Mieters konnte der Brand aber schnell gelöscht werden, so dass beim Eintreffen der Feuerwehr das Feuer schon aus war. Der Sachschaden wird eher als gering eingestuft.
Blitzenreute – Der Rahmen für die Windkraftentwicklung im Kreis Ravensburg (und darüberhinaus) für die nächsten 15 Jahre ist festgelegt: Der Planungsausschuss des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (RVBO) hat den nach einem langwierigen Beratungsprozess entwickelten Entwurf des Teilregionalplanes Energie mehrheitlich gutgeheißen. In seiner Sitzung am 17. September in Blitzenreute hat das wichtige Gremium einige wenige Änderungen als Empfehlung für die am 26. September in Leutkirch tagende Verbandsversammlung beschlossen. Die wichtigste Änderung: „Aichstetten Ost“ kommt nicht. Der Grund: Windkraft dort ist mit dem zivilen Luftverkehr unvereinbar. Bad Waldsees Oberbürgermeister Matthias Henne stimmte gegen den Teilregionalplan Energie in seiner jüngsten Fassung; Henne sieht seine Gemeinde bei der Windkraft über die Maßen belastet. Die Versammlung wurde von Protesten windkraftkritischer Bürgerinitiativen begleitet.
Aulendorf – Bei diesem Vortragsabend ist nicht die Rede von „Superbia“, „Avaritia“ oder „Invidia“ –sämtlich Begriffe für himmelschreiende Sünden. Dargestellt wird vielmehr, was für Folgen eine unterlassene oder fehlerhafte Regelung der letzten Dinge haben kann.
Leutkirch – Eine leicht verletzte Person und Gesamtsachschaden in Höhe von rund 6000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagnachmittag (18.9.) auf der L 318 ereignet hat.
Wolfegg – Bei einer der zahlreichen Führungen durch das Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg können Sie die wunderbare Kulturlandschaft, die historischen Häuser und ihre menschlichen Schicksale kennenlernen. Beim Familiensamstag dreht sich alles um das Thema „Vom Acker zur Mühle“.
Bad Wurzach – Am Tag des offenen Denkmals (14.09.2025), eine bundesweite Inititative der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, beteiligte sich auch Adelgund Maler, Tochter von Sepp Mahler, die in ihrem Haus drei Nachlässe ihres bekannten Vaters und ihrer Familie verwaltet.
Isny – Schwere Verletzungen hat ein 59-jähriger Fahrradfahrer bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmittag (17.9.) auf einem Gemeindeverbindungsweg zwischen Schließlang und Wolfbühl erlitten. Die 64-jährige Lenkerin eines Toyota wollte kurz vor 13.00 Uhr vom Waldrand eines Forstwegs auf den Gemeindeverbindungsweg fahren, als sie mit dem von hinten kommenden 59-Jährigen, der mit seinem Pedelec ordnungsgemäß links an dem Pkw vorbeifahren wollte, kollidierte. Der Radler, welcher ohne Helm unterwegs war, stürzte in der Folge und zog sich Knochenbrüche zu. Er wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am Toyota der 64-Jährigen entstand Sachschaden in Höhe von rund 1500 Euro, während dieser am Pedelec des 59-Jährigen nur gering ausfällt.
Bad Waldsee – Bei bestem Wetter fand am 9. September der Skatecontest in Bad Waldsee statt. Organisiert wurde der Wettbewerb von der Projektgruppe „Skater“ und dem Jugendhaus Prisma. Insgesamt sieben Skater in den Gruppen U16 und Ü16 stellten ihr Können unter Beweis – die Altersspanne reichte dabei von 12 bis 44 Jahren. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher feuerten die Teilnehmenden an und sorgten so für eine großartige Stimmung.
Wiesbaden / Bad Waldsee – 579 Verkehrsunfälle ereigneten sich 2024 auf der B 30. Dabei verunglückten 173 Menschen: Zwei Personen verstarben, 22 wurden schwer und 149 leicht verletzt. Mindestens 704 Fahrzeuge waren beteiligt. Bei 106 Unfällen entstand Sachschaden von rund 1,9 Millionen Euro. Zu 473 Unfällen liegen keine ausreichenden Daten über die Schadenshöhe vor. Der volkswirtschaftliche Schaden bekannt gewordener Verkehrsunfälle beträgt nach den Unfallkostensätzen der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen ca. 7,8 Millionen Euro. Darauf macht die Initiative B30 um Franz Fischer aus Gaisbeuren aufmerksam. Die Zahlen stammen vom Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Franz Fischer: „Auch im Jahr 2024 ereigneten sich auf den ausgebauten Streckenabschnitten der B 30 weniger schwerwiegende Unfälle, als auf den nicht voll ausgebauten Streckenabschnitten.“ Bei einem Längenanteil von ca. 47 % ereigneten sich auf den nicht voll ausgebauten Streckenabschnitten rund 71 % aller schweren Verkehrsunfälle. 72 % der Verunglückten, 75 % der Leicht- und 77 % der Schwerverletzten sowie einer von zwei Verkehrstoten wurden dort gezählt.
Gaisbeuren – Die „Initiative B30“ informiert dreimal jährlich mit der digitalen Zeitung „B30 Insider“ über Neuigkeiten rund um die Bundesstraße 30. Insbesondere setzt sich die Gruppe um Franz Fischer für eine Lösung beim großen Verkehrsproblem “Ortsdurchfahrten Gaisbeuren und Enzisreute” ein; die beiden Orte werden täglich von mehr als 20.000 Kfz passiert. Die aktuelle Ausgabe September – Dezember 2025 ist ab sofort kostenlos online verfügbar.
Leutkirch – Auf dem Schulparkplatz “Im Eichele” hat sich am Mittwochabend (17.9.) das Mopedauto einer 17-Jährigen überschlagen. Die 17-Jährige war kurz vor 18.00 Uhr offenbar zu schnell in eine Linkskurve gefahren, weshalb sich ihr Fahrzeug in der Folge überschlug. Die jugendliche Fahrerin verletzte sich dabei leicht, konnte sich jedoch selbst in ärztliche Behandlung begeben. Ihr 15 Jahre alter Beifahrer blieb unverletzt. An dem Mini-Auto der 17-Jährigen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 16.000 Euro.
Leutkirch – „Wir sind rundum zufrieden!“. Dies war das Fazit von Dr. Manfred Schraag, derzeit Präsident des Lions-Clubs Leutkirch, nach dem diesjährigen Flohmarktwochenende. Wahre Hundertschaften hatten sich wieder an zwei Tagen in Richtung Hasenheim am Rand der Krählohsiedlung aufgemacht, um – wie nun schon seit 1998 gewohnt – in einem riesigen Angebot zu stöbern.
Tübingen / Gaibeuren / Enzisteute – Das Regierungspräsidium Tübingen hat die Planungen für die Projekte der Ortsumgehungen von Enzisreute und Gaisbeuren im Zuge der Bundesstraße 30 an die „Ingenieurgesellschaft INGE B 30 OU E-G“ als Generalplaner vergeben. Die Aufnahme der Planungen erfolgte im Frühjahr 2025 mit Bearbeitung der Grundlagendaten sowie ersten groben Trassenentwürfen.
Bodnegg-Rosenharz – Unter einem ganz besonderen Stern stand das Sommerfest in Rosenharz am vergangenen Samstag (13.9.): Die Einrichtung für Menschen mit Behinderungen der Stiftung Liebenau feierte 100-jähriges Bestehen. Ein Grund für Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende, sowie Verantwortliche der Einrichtung und der Gemeinde Bodnegg auf die Vergangenheit zu schauen und dabei die Zukunft in den Blick zu nehmen. Neben dem berührenden Gottesdienst standen an dem Tag Begegnungen, viele Vergnügungsangebote, kulinarische Leckerbissen und nicht zuletzt das Fußballturnier um den Klaus-Kinkel-Pokal im Mittelpunkt.
Mennisweiler – Für das Dorf Mennisweiler und die Kirchengemeinde Molpertshaus ist es eine große Freude, dass die Mennisweiler Kapelle wieder eine dem Hl. Eligius gewidmete Glocke erhält. Thomas Neyer, der Gewählte Vorsitzende der Pfarrgemeinde Molpertshaus (wozu Mennisweiler gehört), schreibt namens der Pfarrgemeinde: “Mit einem Erntedank-Gottesdienst am Sonntag, 28. September, um 10.30 Uhr, wollen wir dieses besondere Ereignis der Glockenweihe begehen.” Weiter heißt es in der Mitteilung:
Kisslegg – Seinen Namen kennt man, seine Werke nicht, seine Musik ist klassisch französisch, barock, berührend und immer elegant. Die Rede ist von François Couperin, genannt „der Große“, bekanntestes Mitglied einer angesehenen, über viele Generationen in Paris tätigen Organisten- und Komponistenfamilie und Musiker am Hofe in Versailles.
Bad Wurzach – Anlässlich des Gedenkjahres lädt die Stadt Bad Wurzach zu besonderen Stadtführungen ein, die den historischen Ereignissen des Bauernkriegs gewidmet sind. Spüren Sie den Atem der Geschichte, wenn Sie an den tatsächlichen Schauplätzen des Geschehens stehen.
Bad Waldsee – Eine 87 Jahre alte Autofahrerin ist am Donnerstag (18.9.) bei einem Unfall auf der L 285 bei Reute leicht verletzt worden. Die Frau kollidierte gegen 13.30 Uhr auf Höhe Spätenhof mit dem Löffel eines Baggers, der auf der Fahrbahn im Einsatz war, wie die Polizei mitteilte. Die Seniorin kam ins Krankenhaus. An ihrem Fiat entstand wirtschaftlicher Totalschaden von etwa 15.000 Euro. Der Bagger wurde nur leicht beschädigt. Nach Polizeiangaben war die Baustelle offenbar nicht ordnungsgemäß abgesichert. Die Ermittlungen dauern an.
Blitzenreute / Isny – Das Gemeindegebiet von Isny bleibt windkraftfrei. Das ist das Ergebnis der Sitzung des RVBO-Planungsausschusses am 17. September in Blitzenreute. Der Beurener Berg war schon in einer früheren Runde im Planungsprozess des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (RVBO) als WKA-Standort gestrichen worden. Westlich des Beurener Badsees ist ein Windkraftstandort auf Leutkircher Gemarkung zwischen Engelboldshofen und Enkenhofen vorgesehen. Die Versammlung in Blitzenreute wurde von Protesten windkraftkritischer Bürgerinitiativen begleitet. Nachstehend die Karte zum WKA-Vorranggebiet „In den Mösern / Enkenhofener Wald-Süd“:
Blitzenreute / Bad Wurzach – Das Gemeindegebiet von Bad Wurzach, in dem das 1800 Hektar große Wurzacher Ried liegt, bleibt windkraftfrei. Allerdings werden die WKA-Planungen in der Nachbarschaft – westlich von Weitprechts, bei Mennisweiler und geballt bei Osterhofen – unverändert vorangetrieben. Das ist das Ergebnis der Sitzung des RVBO-Planungsausschusses. Am 17. September in Blitzenreute hat das wichtige Gremium des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (RVBO) zwar einige wenige Änderungen als Empfehlung für die am 26. September in Leutkirch tagende Verbandsversammlung beschlossen. Die genannten Vorranggebiete bleiben aber. Dort errichtete Windkraftanlagen werden optisch in das Ried hineinwirken. Die Versammlung wurde von Protesten windkraftkritischer Bürgerinitiativen begleitet.
Blitzenreute / Kißlegg – Anderthalb bis 2 Kilometer östlich von Kißlegg werden Windkraftanlagen errichtet. Der Planungsausschuss des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (RVBO) hat den nach einem langwierigen Beratungsprozess entwickelten Entwurf des Teilregionalplanes Energie mehrheitlich gutgeheißen. In seiner Sitzung am 17. September in Blitzenreute hat das wichtige Gremium zwar einige wenige Änderungen als Empfehlung für die am 26. September in Leutkirch tagende Verbandsversammlung beschlossen; „Kißlegg Ost-1″ ist aber nach wie vor Teil der Planung. Östlich von Emmelhofen werden mithin 52 Hektar für Windkraft bereitgehalten. Das letzte Wort hat die RVBO-Verbandsversammlung; Änderungen am Teilregionalplan Energie werden aber nicht mehr erwartet. Die Sitzung in Blitzenreute wurde von Protesten windkraftkritischer Bürgerinitiativen begleitet.
Blitzenreute / Aichstetten / Aitrach – Der Planungsausschuss des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (RVBO) hat den nach einem langwierigen Beratungsprozess entwickelten Entwurf des Teilregionalplanes Energie mehrheitlich gutgeheißen. In seiner Sitzung am 17. September in Blitzenreute hat das wichtige Gremium einige wenige Änderungen als Empfehlung für die am 26. September in Leutkirch tagende Verbandsversammlung beschlossen. Die wichtigste Änderung: „Aichstetten Ost“ kommt nicht! Der Grund: Windkraft dort ist mit dem zivilen Luftverkehr unvereinbar. „Aitrach-Südwest” ist unverändert in der Planung. Die Versammlung wurde von Protesten windkraftkritischer Bürgerinitiativen begleitet.
Blitzenreute / Leutkirch – Der Planungsausschuss des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (RVBO) hat den nach einem langwierigen Beratungsprozess entwickelten Entwurf des Teilregionalplanes Energie mehrheitlich gutgeheißen. In seiner Sitzung am 17. September in Blitzenreute hat das wichtige Gremium einige wenige Änderungen als Empfehlung für die am 26. September in Leutkirch tagende Verbandsversammlung beschlossen. Die wichtigste Änderung: Das Windkraft-Vorranggebiet „Aichstetten Ost“ kommt nicht! Der Grund: Windkraft dort ist mit dem zivilen Luftverkehr unvereinbar. Der von der Bundeswehr bisher beflogene Diepoldshofener Wald wird aber nach wie vor als Windkraftvorranggebiet eingestuft. Die Versammlung wurde von Protesten windkraftkritischer Bürgerinitiativen begleitet.
Blitzenreute / Aulendorf – Der Planungsausschuss des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (RVBO) hat den nach einem langwierigen Beratungsprozess entwickelten Entwurf des Teilregionalplanes Energie mehrheitlich gutgeheißen. In seiner Sitzung am 17. September in Blitzenreute hat das wichtige Gremium einige wenige Änderungen als Empfehlung für die am 26. September in Leutkirch tagende Verbandsversammlung beschlossen. Die Windkraftplanungen für den Raum Aulendorf blieben aber unverändert. Die Versammlung wurde von Protesten windkraftkritischer Bürgerinitiativen begleitet.
Blitzenreute / Bad Waldsee – Der Planungsausschuss des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (RVBO) hat den nach einem langwierigen Beratungsprozess entwickelten Entwurf des Teilregionalplanes Energie mehrheitlich gutgeheißen. Bad Waldsees Oberbürgermeister Matthias Henne stimmte bei der Sitzung am 17. September in Blitzenreute gegen den Teilregionalplan Energie in seiner jüngsten Fassung; Henne sieht seine Gemeinde bei der Windkraft über die Maßen belastet. Die Versammlung wurde von Protesten windkraftkritischer Bürgerinitiativen begleitet.