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Mitteilung des Netzwerks Naturschutz Allgäu-Oberschwaben

Windkraft-Protest bei Hagel-Besuch



Foto: Netzwerk
Windkraftgegner protestierten in Bärenweiler beim Besuch des CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel gegen dessen windkraftbefürwortenden Vorstellungen.

Kißlegg – „Bei klirrender Kälte, aber strahlend blauem Himmel, bereitete am 3. Januar eine spontane Mahnwache von Windkraftgegnern dem CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, Manuel Hagel, vor der ,Heimat Bärenweiler’ einen unerwarteten Empfang“, heißt es in einer Mitteilung des Netzwerks Naturschutz Allgäu-Oberschwaben, die wir hier ungekürzt wiedergeben:

Eine Gruppe von etwa einem Dutzend um unsere Landschaft besorgten Bürgern hielt dabei Banner wie „Zufallsstrom ist Deindustrialisierung” oder „Windräder vertreiben den Tourismus” in die Höhe. Das Netzwerk Naturschutz Allgäu-Oberschwaben bezeichnete die Aktion einiger seiner Mitglieder als „Antwort auf die Ankündigung von Spitzenkandidat Manuel Hagel und unserem örtlichen Landtagsabgeordneten Raimund Haser, die Windenergie beschleunigt ausbauen zu wollen.“ Das Netzwerk, das in der Raumschaft vierzehn Bürgerinitiativen mit über 2000 Mitgliedern vertritt, hält bis zu hundert Windräder allein im Landkreis Ravensburg für inakzeptabel und spricht sich vehement gegen Windräder in Wäldern aus. Außerdem verteuere Windstrom aus dem windarmen Oberschwaben weiter unseren Strom und zerstört damit die wirtschaftliche Grundlage für unsere Industriebetriebe, so der Sprecher der Initiative, Armin Kohler.

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Windkraftprotest in Bärenweiler. Foto: Netzwerk

Anm. d. DBSZ-Red.: Mitteilungen / Stellungnahmen von (kommunal)politischen Vereinigungen / Akteuren enthalten in aller Regel Meinungsbestandteile. Wir gestalten im Hinblick auf die kommenden Wahlen Berichte von politischen Akteuren in der Optik von Leserbriefen, also mit kursiv gesetztem Titel. 




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