Informationsabend über die kommunale Wärmeplanung
Kißlegg – Am 19. Februar wird der Bürgerschaft der Wärmeplan der Gemeinde Kißlegg in einer Entwurfsfassung vorgestellt. Die Präsentation erfolgt im Bankettsaal des Neuen Schlosses; sie beginnt um 19.00 Uhr. Nachstehend die Einladung vom Seiten der Gemeinde und der Ablaufplan für den Info-Abend:
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Weichen für die Wärmeversorgung der Zukunft werden gerade gestellt. In den vergangenen Monaten hat die Gemeinde Kißlegg intensiv an der Kommunalen Wärmeplanung gearbeitet, um Wege für eine klimaneutrale und sichere Wärmeversorgung bis 2040 aufzuzeigen.
Welche Gebiete eignen sich besonders für individuelle Lösungen wie Wärmepumpen und welche Arten und Varianten von Wärmepumpen mit seinen Quellen kann ich nutzen?
Welche Potenziale bieten lokale Ressourcen wie Biomasse oder Solarthermie?
Wie sieht die Zukunft der Erdgasnetze aus?
Sollen und könnten sogar Wärmenetze entstehen?
Welche Lösungen bieten sich im Rahmen der Wärmewende an und welche ersten Schritte gehen wir in der Gemeinde, um die gesetzten Ziele zu erreichen?
Wir laden Sie herzlich ein, sich aus erster Hand über die Ergebnisse des Berichts und mittels weiterer interessanter Referate zu informieren.
- Wann? Donnerstag, den 19.02.2026
- Beginn? 19:00 Uhr
- Wo? im Bankettsaal vom Neuen Schloß Kißlegg im 2. OG
Was erwartet Sie an diesem Abend?
- Vorstellung der Analyse: Wie hoch ist der aktuelle Wärmebedarf in Kißlegg?
- Szenarien für die Zukunft: Welche Heizformen sind für welche Ortsteile am sinnvollsten?
- Fahrplan der Gemeinde: Welche konkreten Schritte plant Kißlegg als nächstes?
- Fragerunde: Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen direkt an die Experten und die Gemeindeverwaltung zu stellen.
Der Berichtsentwurf ist ab Anfang Februar auf der Homepage der Gemeinde Kißlegg einsehbar. Er dient als wichtiger Kompass für Ihre privaten Investitionen und die Entwicklung unserer Infrastruktur.
Ihre Meinung zählt: Anmerkungen zum Entwurf können Sie bis zum 23. Februar 2026 bei der Gemeindeverwaltung unter Info@Kisslegg.de einreichen.
Die finale Beschlussfassung durch den Gemeinderat ist für März 2026 vorgesehen.
Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen!
Ihre Gemeindeverwaltung
Ablaufplan für den 19. Februar
Öffentlichkeits-Veranstaltung zum kommunalen Wärmeplan
Donnerstag – 19. Februar 2026 – 19.00 Uhr
Bankettsaal vom Neuen Schloß Kißlegg im 2. OG
Moderator der Veranstaltung: Amtsleiter Bau- und Umweltamt Manfred Rommel
1. Begrüßung und Einstieg (ca. 10 Min) Bürgermeister Dieter Krattenmacher
Begrüßung durch den Bürgermeister sowie gemeinsame Ansprache zur kommunalen Wärmeplanung, Vorstellung der Beteiligten und Ziel der Veranstaltung.
2. Bestandsanalyse (ca. 20 Min) – Referent: KJEM – Karsten Jäkel
Darstellung der aktuellen Energie- und Wärmesituation vor Ort, bisherige Erkenntnisse und Grundlagen mit den Verbrauchswerten und Kennzahlen.
3. Fachvortrag (ca. 10 Min.) – Referent Thüga NETZE – Stefan Heck
Thema: „Erdgas & Wasserstoff: Perspektivische Sicherung der Gasnetze sowie Potenziale einer künftigen Wasserstoffversorgung.“
4. Technische Potenzialanalyse (ca. 15 Min) – Referent: KJEM –Karsten Jäkel
Darstellung der Arten von Potentialen an regenerativen Energien im Territorium
5. Fachvortrag (ca. 15 Min) – Referent: Michael Maucher (Energieagentur Ravensburg)
Thema: Welche Gebiete eignen sich besonders für individuelle Lösungen wie Wärmepumpen und welche Arten und Varianten von Wärmepumpen mit seinen Quellen kann ich nutzen? „Regenerative Wärmeerzeugung im Wohngebäude – Wärmepumpe, Biomasse & Co“
6. Wirtschaftliche Potentialanalyse & Zielstrategie (ca. 20 Min) – Referent: KJEM
Zusammenfassung der wirtschaftlichen Potentialanalyse & Zielstrategie für die Klimaneutralität 2040; Sanierungsquoten Wohngebäude
7. Fachvortrag Energieinitiative Kißlegg (ca. 10 Min): Konrad Kolesa
Thema Klimaschutzteam Kißlegg: Örtliche Unterstützung der Bürger bei der Energie- und Wärmewende
8. Wärmewendestrategie und Maßnahmenliste (ca. 20 Min)
Ableitung einer lokalen Wärmestrategie, Priorisierung von ersten Maßnahmen; Vorstellung von fünf priorisierten Maßnahmen
9. Podiumsdiskussion mit allen Referenten: offene Fragerunde.
Anm. d. DBSZ-Red.: Den Ablaufplan habe wir als herabladbare PDF hier in der Bildschirmzeitung „Der Kisslegger“ hinterlegt

















