Gemeinderäte spendeten an den Tafelladen
Bad Wurzach – Es ist eine langgepflegte Tradition, dass der Gemeinderat das Sitzungsgeld der letzten Sitzung des Jahres für einen guten Zweck spendet. In diesem Jahr kam der Tafelladen Bad Wurzach in den Genuss dieser Spende. Bei der ersten Sitzung des Jahres 2026, im Rahmen des Verwaltungs- und Sozialausschusses, war nun die Spendenübergabe (15.1.).
Christopher Schlegel von der Caritas, die gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband die Tafelläden in unserer Region betreibt, konnte gemeinsam mit der Leiterin des Wurzacher Tafelladens, Brigitte Lothschütz, die Spende aus der Hand des Ersten Bürgermeisterstellvertreters Klaus Schütt in Empfang nehmen. Er bedankte sich bei den Räten für deren Großzügigkeit, lobte im gleichen Atemzug auch die Stadtverwaltung: „Der Tafelladen Bad Wurzach hat mit Maria Rosengarten in einem der schönsten Gebäude einen Platz.“ Und das praktisch zum Nulltarif, denn die Tafel bezahlt nur die Nebenkosten.
Brigitte Lothschütz erläuterte, was sie und die Mitarbeiter mit den 1200 € für ihre wöchentlich 25 bis 30 Kunden kaufen werden. Bei der BAG – „weil man dort sehr gute Konditionen erhält“ – werde nun das für die Kunden das Notwendigste wie Brot, Mehl usw. beschafft. Sie dankte den Räten im Namen ihrer Kunden für die großzügige Spende.
Bürgermeisterin würdigte kulturelles Engagement
Bürgermeisterin Alexandra Scherer ging in ihrem Bericht auf die zahlreichen Konzerte und Theatervorführungen der jüngsten Zeit ein. Ein besonderes Highlight war das Weihnachtsoratorium, das der Kirchenchor von St. Verena aufgeführt hatte. Auch in St. Martin in Eintürnenberg gab es vor Weihnachten mehrere qualitative sehr schöne Konzerte. Dazu kamen noch die Theateraufführungen in Arnach und Ziegelbach.„Man kann das Jahr durchaus schlechter beginnen“, sagte sie schmunzelnd zur vom Blutreiterverein Dietmanns organisierte „Metzelsuppe“ in der Friedrich-Schiedel Halle in Dietmanns.
Andreas Heine-Strahl stellte sich vor

„In eigener Sache“ – unter diesem „Label“ stellte sich an diesem Abend Andreas Heine-Strahl (Bild: Uli Gresser) vor, der Tage zuvor seine neue Stelle als Stadtbaumeister in der Riedstadt angetreten hatte. Der 46-jährige Vater zweier Kinder wohnt in Ehrensberg bei Haidgau, zwar auf Waldseer Gebiet, aber, wie er betont, „nur 100 Meter von der Gemarkungsgrenze von Haidgau weg.“ Er sei von den Mitarbeitern des Stadtbauamtes sehr freundlich empfangen worden.
Ebenfalls zu Jahresbeginn hat auch Ingrid Reisacher, die neue Leitung des Fachbereichs Bildung, Betreuung, Kultur ihre Arbeit aufgenommen, wurde mitgeteilt. Frau Reisacher werde sich in der nächsten Gemeinderatsitzung vorstellen.
480.000 € für den Friedhof
Der Haushalt der Stadt wird derzeit in den Ortschaften und wurde in den beiden Ausschüssen des Gemeinderates vorberaten. Dezernent Ulrich Möhlmann trug vor, was aus Sicht seines Dezernates angedacht ist. Genannt wurden Maßnahmen für die Feuerwehr, für Schulen, Kitas und mehr. Für die Neugestaltung des Städtischen Friedhofes in Bad Wurzach sind 480.000 € vorgesehen. Die Sitzungsvorlage Möhlmanns haben wir unter „Downloads“ hinterlegt.
Uli Gresser
Sitzungsvorlage (Vortrag Dezernent Möhlmann) unter „Downloads“














