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Zunftmeisterempfang der Riedmeckeler

Beste Stimmung und Spenden für soziale Zwecke



Foto: Ulrich Gresser
Geschicklichkeit war beim Bad Wurzacher Zunftmeister Dominic Neher beim Bauchladenspiel gefordert.

Bad Wurzach – Die Katastrophenband Rohrdorf in ihren venezianisch anmutenden Häsern eröffnete den diesjährigen Zunftmeisterempfang im Kursaal musikalisch und sorgte gleich für beste Stimmung unter den Zunftvertretern der 87 Zünfte und 13 Musikgruppen. Das Geburtstagskind, die Riedmeckeler, honorierten aber auch Soziales Engagement.

Denn bevor die ersten Zunftvertreter auf die Bühne gebeten wurden, übergaben Zunftmeister Dominic Neher und Co. jeweils einen Scheck an das Rote Kreuz Bad Wurzach als Honorierung für deren Aktion Licht für die Alten und an das Wohnheim St. Hedwig, dem die Narrenzunft eng verbunden ist. Denn die Zunft spendet das Geld lieber für soziale Zwecke, statt es für aufwendige Gastgeschenke auszugeben.

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Dann waren die Nachwuchs-Riedmeckeler, Moorweibla und Schnepfla gefragt: sie durften ihren Tanz präsentierten, mit dem sei bei der Seniorenfast am Mittwoch sehr gut angekommen waren. Bürgermeisterin Alexandra Scherer kam in diesem Jahr fast mit leeren Händen, denn statt dem üblichen Scheck würde das Geld aus dem Topf der Vereinsförderung überwiesen.

Ein 50-Liter-Fass als Geschenk

Für das Gastgeschenk der Haidgauer Chadaloh musste Narrenmeister Daniel „Wasi“ Wassner schwer arbeiten: Zu zweit schleppten die Haidgauer ein 50 Liter Fass edelsten Gerstensaftes aus dem Allgäuer Narrenzentrum heran und deponierte es sehr prominent vor dem Premiere feiernden doppelten Rednerpult. Und hatte für die Bierauswahl der Gastgeber einen markigen Vergleich parat: Sei Bier in Müncha kaufa, isch ugfär so, wiewenn mir unsere Maska bei Tschibo kaufa dät.“ Natürlich gehört zu einem Geburtstag auch eine Torte: Nicht nur für den Narrensomen gab es eine große Duplo und Knoppers-Torte, die der Zunftmeister als Blickfang auf dem Bierfass deponierte.

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Gleich zweimal wurde an diesem Montagmorgen das Geburtstagslied „Happy Birthday“ für Hästräger angestimmt.

Dann trat der Seibranzer Zunftchef Willi „WilliBu“ Butscher ans Mikrofon, und ließ mit seiner Gesangseinlage das Stimmungsbarometer im Saal steigen. Bei dem am Abend vorher bei der Riedbeben-Party gehörten Hit von Rumbombe ließ er den Saal das titelgebende Wort singen. Selbiges taten auch die die Vertreter der Haidgauer Sippe bei ihrer Hymne „Lustig ist das …Leben“, allerdings wohl aus anderen Beweggründen…

Die Ummendorfer Ried-Graddla hatten ihr Bauchladenspiel dabei, bei dem der gute Zunftmeister Dominic zwei Schnäpse auf einem solchen zu den vom Ummendorfer Zunfti vorher bestimmten Vertreter transportieren sollte. Was DN beim zweiten Versuch mit dem Ausruf quittierte: „Ach scho wieder soweit hinda.“ Und sonst noch: Die Schmalegger Narren der Bettelspitz-Zunft, die erstmals in Bad Wurzach dabei waren, gaben den anwesenden Zunftvertretern einen Crashkurs in Gebärdensprache. Und der Diepoldshofener Vertreter erzählte, wie die im letzten Jahr gegründete Zunft zu ihrem Debüt mit der Laufnummer 100 in Bad Wurzach gekommen sind: Auf dem Weg zum Aufstellungsplatz beim Sprung in Wuchzenhofen hatte Dominic Neher spontan die Einladung an die Zunft ausgesprochen, deren Narrenruf lautet: „D´Kräh isch munter – d´Tanzlaub goht unter.“

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Die beiden Vertreterinnen der Unterschwarzacher Garde wollten zwar nichts sagen, dafür sorgten sie mit ihrem Tanzduett für beste Laune.

Und obwohl es in diesem Jubiläumsjahr wieder eine dreistellige Zahl an Laufnummern vergeben wurden, schafften es Neher und sein Team, in Rekordzeit alle Zünfte auf die Bühne zu rufen, so dass nach dem Mittagessen noch genügend Zeit blieb, gemütlich miteinander zu plauschen.
Text und Bilder: Uli Gresser

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Fotos: Ulrich Gresser

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