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Leutkirch - Impfen für den guten Zweck: der Leutkircher Dr. Philipp Künst veranstaltete gemeinsam mit seiner Familie in den vergangenen Wochen verschiedene Impfaktionen, sowohl während des Urlaubs in seinen Praxen in Memmingen und Bad Grönenbach als auch samstags bei sich zu Hause. Für jede Impfung gehen 25 Euro, der Betrag, der er von den Krankenkassen dafür erhält, an die Stiftung Kinderchancen Allgäu.


Bei den Aktionstagen wirkte die gesamte Familie mit, ob beim Impfen, in der Koordination, beim Bürokratischen, mit Verpflegung oder lieben Worten. Die Unterstützung von Freunden und Verwandten war groß und nur durch sie war die Aktion in dieser Größenordnung umsetzbar. Neben Philipp und Simone Künst, waren auch ihre Kinder Flori (10 J.), Consti (12 J.) und Vale (14 J.) im Dauereinsatz. „Das war und ist eine echte Teamaufgabe.“, wie Carmen Scheich, Kuratorin der Stiftung Kinderchancen Allgäu, die Erläuterungen der Jüngsten kommentiert.

Darüber hinaus erhielt die Familie tatkräftige Unterstützung unter anderem von Dr. Werner Eska (Orthopäde i.R.), Anja Pflug und Vanessa Boos. Das Ehepaar Künst ist sich einig: „Ein großes Dankeschön in alle Richtungen! Und dieser Dank gilt auch jeder und jedem Einzelnen, die sich an diesen Tagen impfen liesen. Das ist ein tolles Zeichen!“

Bei über 400 Impfungen in den letzten Wochen sind mehr als 9000 Euro für die Aktivitäten der Stiftung zusammengekommen. Hinzukommen etwa 2000 Euro, die über die bereitgestellte Spendenkasse durch die zahlreichen Patientinnen und Patienten gefüllt wurde. Eine Summe, die die Verantwortlichen der Stiftung staunen und vor allem danken lässt.

„Dieses außerordentliche Engagement bei 150 bis 170 Impfungen an den Samstagen wissen wir sehr zu schätzen und danken recht herzlich Familie Künst und ihren fleißigen Helfern für diesen Einsatz – in doppelter Hinsicht“, resümiert Raimund Haser (MdL), der im Kuratorium der Stiftung Kinderchancen Allgäu tätig ist. Diese Spende kann die Stiftung, die sich für mehr Chancengerechtigkeit einsetzt, hinsichtlich der aktuellen Spendenentwicklung gut gebrauchen. Mit dieser enormen Summe können die aktuellen Entwicklungen unterstützt und die Aktivitäten gesichert werden.

Neben dem bewährten Projekt Lesewelten Allgäu nahm auch das neue Projekt LUChS in den vergangenen Monaten Fahrt auf, welches für Lernpatenschaften zwischen Ehrenamtlichen und Schülerinnen und Schülern sorgt. Über den Bildungssektor hinaus, ist in den vergangenen Pandemie-Monaten die Antragslage und der Bedarf im Projekt Chancenschenker enorm gestiegen. „Hier ermöglichen wir vor allem außerschulische Aktivitäten für Kinder aus finanzschwachen oder belasteten Familien: der Teilnehmerbeitrag zum Turnen, in der Musikschule oder auch bei der Pferde-Hofwoche. Familien stehen derzeit vor besonderen, teilweise noch nie dagewesenen, Herausforderungen und für viele kommen finanzielle Sorgen hinzu – da sorgt die Chancenschenker-Förderung vielschichtig für Entlastung.“, berichtet Projektleitung Michaela Lendrates.

Nähere Informationen zur Stiftung Kinderchancen Allgäu und den Projekten finden Sie unter www.stiftung-kinderchancen-allgaeu.de.

 

Pressemitteilung und Bild der Stiftung Kinderchancen Allgäu  Michaela Lendrates

 

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