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Aitrach - Welchen Beitrag kann die Region zur Erfüllung der im neuen Klimaschutzgesetz verankerten CO2-Reduktionsziele leisten? Um diese Frage ging es beim Besuch des Landtagsabgeordneten und Umweltpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Raimund Haser, beim Solarpark Aitrach.

Seit 2012 wird dort auf EEG-Basis klimaneutrale Energie erzeugt. Im weiteren Verlauf des ehemaligen Kiesabbaugebiets steht eine weitere Photovoltaikanlage, die das angrenzende Kies- und Betonwerk mit Strom versorgt. „Die Freiflächen-Photovoltaik leistet im Mix der erneuerbaren Energien bereits heute einen maßgeblichen Beitrag zur CO2-Reduktion. Gemeinsam mit der Landesregierung sind wir als CDU-Fraktion gerade dabei, die Bedingungen für das angestrebte 2-Prozent-Flächenziel für erneuerbare Energien im Land auszuarbeiten“, so Haser.

Die von der EnBW betriebene Photovoltaikanlage in Aitrach produziert mit einer Leistung von 1,5 MWp jährlich Strom für rund 450 Haushalte. Damit werden pro Jahr rund 1.070 Tonnen CO2 eingespart.

„In unserer windschwachen und natursensiblen Gegend setzen wir vor allem auf die Photovoltaik – auf bereits bebauten Flächen ebenso wie auf Konversions- oder anderweitig vorbelasteten Flächen, die sich landschaftsbildverträglich und im Einklang mit der landwirtschaftlichen Nutzung umsetzen lassen“, sagte der Landtagsabgeordnete. In der Diskussion kündigte Haser an, dass seine Fraktion daran arbeite, durch gezielte Förderprogramme den Ausbau der Photovoltaik im Bestand noch einmal zu forcieren. Neben der ab 2022 geltenden Solardachpflicht zählen dazu auch Zuschüsse für Statik-bezogene Investitionen auf Bestandsdächern sowie die energetische Nutzung bereits überbauter Parkplatzflächen.

 

Pressemeldung Büro MdL Raimund Haser

 

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