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Leutkirch - Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen ist für die Polizei und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ebenso politisch verantwortlich wie für die Feuerwehr, den Rettungsdienst, den Katastrophenschutz und eine moderne Verwaltung.

Er ist zudem der Landesbeauftragte für Vertriebene und Spätaussiedler.

Dass der Innenminister sich Zeit nahm, um das Allgäu zu besuchen, liegt sicher „am guten Draht“, den der Wahlkreisabgeordnete ins Ministerium hat. Thomas Strobl machte sich bei einem Rundgang durch die neu erbaute DRK-Rettungswache ein Bild von dem gelungenen Bauwerk. „Ich habe schon viele Rettungswachen gesehen, aber diese ist die schönste“, war der Kommentar des Ministers.

Nicht zuletzt durch die Schließungen der Krankenhäuser in Isny und Leutkirch musste das Rettungspersonal aufgestockt und der diensthabende Notarzt integriert werden. Zudem sind die Rettungswagen viel länger unterwegs, bis sie den Patienten in einer Klinik abgeben können – das bedeutet mehr Fahrzeuge, die untergebracht werden müssen.

„Am bisherigen Standort an der Memminger Straße war einfach zu wenig Platz, und auch die Erreichbarkeit von Bad Wurzach war schlecht“, so Rettungswachenleiter Tobias Scharnagel.

„Schön, dass es uns gelungen ist, diese moderne Wache an der richtigen Stelle zu bauen“, so Leutkirchs Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle. Mit dem Einvernehmen der Stadt und dem Grundstückseigentümer war es möglich, den Neubau im geplanten Zeit- und Kostenrahmen zu realisieren und den Umzug Ende 2021 zu vollziehen.

Der neue Standort an der B 465 liegt absolut verkehrsgünstig, fast direkt an der
Autobahnauffahrt und erfüllt alle Anforderungen.

In der Gesprächsrunde gaben Volker Geier (Geschäftsführer DRK-Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben gGmbH), Joachim Kruschwitz (Präsident Kreisverband Bodenseekreis e.V.) sowie Tobias Scharnagel (Rettungswachenleiter) dem Minister verschiedene Themen mit auf den Weg nach Stuttgart. Dabei ging es auch um Förderrichtlinien, das Zusammenwirken mit Entscheidungen aus dem Bereich des Sozialministeriums, Einhaltung von Hilfszeiten und die Einrichtung der Rettungsleitstellen.

Minister Thomas Strobl und Raimund Haser MdL waren sich einig, fällige und sinnvolle Entscheidungen mit Nachdruck herbeizuführen und lobten die Arbeit und das große Engagement der Rettungswache.

 

Bericht: Simone Schwägele

 

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