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Leutkirch (sita) – Genau zwischen Adrazhofen und Wuchzenhofen wird eine topmoderne, ökologisch gebaute Kindertagesstätte neben der Schule in Tannhöfe entstehen. Dazu war am Donnerstagnachmittag der Spatenstich, den auch die anwesenden Kindergartenkinder mit Schaufeln begleiten durften.

Zur Begrüßung sangen die Kinder mit Gitarrenbegleitung durch Erzieherinnen ein Handwerkerlied und demonstrierten dazu Arbeiten am Bau. OB Hans-Jörg Henle, Ortsvorsteher Gerhard Hutter, der Bundestagsabgeordnete Axel Müller und Pfarrer Karl Erzberger hielten Grußworte.

Ein großes Projekt ist die geplante Kindertagesstätte St. Martin mit Familienzentrum in Tannhöfe 7 mit Kosten von rund 5 Millionen Euro, und seit langem der erste Neubau eines Kindergartens in der Großen Kreisstadt. Viele Eltern, Ortschafts- und Stadträte waren gekommen, um den bedeutenden Moment des Spatenstichs mitzuerleben. Schon im Juni 2023 ist die Eröffnung geplant, das Baukonzept stammt von der eurokindergarten GmbH in Warthausen, die viele örtliche Handwerker beauftragt hat.

 

Holzrahmenbauweise, schadstoffrei mit Schall- und Radonschutz
Das Gebäude, neben der Schule und dem Sportplatz, bietet rundum Natur und wird CO2-frei und Energie-autark unter Verwendung von viel Holz und schadstofffreiem Material gebaut. Das 2-geschossige Gebäude bietet Räume für unterschiedliche Aktivitäten und sogar kindgerechte Rutschen direkt in den Garten, vom überdachten Laubengang aus. Auf rund 1000 qm wird es Platz für eine Kinderkrippe sowie für drei Kindergartengruppen geben. Die Kindergartenleiterin Irene Greinwald und ihr Team mit neun Erzieherinnen freuen sich sehr auf den Neubau, der bisherige Kiga in Adrazhofen wird dem Bedarf seit einiger Zeit nicht mehr gerecht.

 

Großes Dankeschön an alle Beteiligten
OB Henle nannte es als wichtigen Schritt in die Zukunft, um jedem Kind einen Kita-Platz bieten zu können, die Zahlen steigen, ebenso der Personalbedarf. Er dankte den Räten für den Mut, so ein großes Projekt befürwortet zu haben, den Erzieherinnen für ihre Geduld bei der Mitplanung sowie Schulleiter Bernd Schosser. Der Bau wird teils mit diversen Zuschüssen finanziert, u.a. gibt das Land Baden- Württemberg 250.000 Euro. Ein großes Dankeschön ging auch an das Hochbauamt, Martin Waizenegger mit Team.
Ortsvorsteher Gerhard Hutter nannte es das größte Bauvorhaben der Ortschaft Wuchzenhofen, seit vor 65 Jahren die Schule nebenan gebaut wurde, später kam die Sporthalle dazu. Das Wichtigste seien die Kinder, die hier dann spielen, lernen und beste Voraussetzungen haben werden, drinnen wie draußen. „Und ihr seht auch gleich die Grundschule nebenan, in die ihr dann gehen werdet“, sagte er zu den Kindern. Den Handwerkern wünschte er gutes Gelingen und mit einem Schmunzeln immer genügend Baumaterial.

 

Kinder sind die Zukunft des Landes
Axel Möller, Bundestagsabgeordneter für die Region Allgäu-Oberschwaben, brachte es auf den Punkt: „Kinder sind die Zukunft des Landes – dafür hat und wird sich die Regierung immer stark engagieren und hat schon viele Milliarden investiert. Sei es in Kitas, Schulen und in diverse Förderungen. Die Einwohnerzahl ist in Wuchzenhofen wie überall gestiegen, derzeit bei 2100 EW und daher sei es wichtig, entsprechende Einrichtungen zu schaffen. Dazu gehören Baugebiete, wie demnächst in Adrazhofen, aber auch Arbeitsplätze. Besonders lobend erwähnte er das Energie-Konzept des Neubaus.

Pfarrer Karl Erzberger von der Pfarrei St. Martin, die als Trägerschaft fungiert, sprach von großer Freude, dass der Beschluss von 2019 heute mit dem Spatenstich gefeiert werden kann. Er und Pastoralreferent Benjamin Sigg wünschten Gottes Segen für den Neubau und allen, die darin arbeiten und Kind sein dürfen.

 

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