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Leutkirch (sita) - Kürzlich fand zum zweiten Mal die Veranstaltung "Best of Tribute" im Leutkircher Bocksaal statt.

 

Auch dieses Mal war der Abend in vier Themenbereiche aufgeteilt: Begonnen wurde mit akustischen Balladen der britischen Pop-Ikone Adele – performt von der Aitracher Sängerin Julia Huber, die mit Songs wie "Skyfall" und "Rolling in the Deep" überzeugte, bei denen Schlagzeuger Jörg Holik für den Beat sorgte. Am Bass baute Stefanie Waller ein solides Fundament, während Konzertinitiator Fabian Mróz die Akustikgitarre spielte und auch als Moderator durch den Abend führte.

Zweiter Programmpunkt waren Songs des US-amerikanischer Singer-Songwriters Bob Dylan. 2016 bekam er als erster Musiker überhaupt den Literaturnobelpreis. Anlässlich seines 80. Geburtstags 2021 stellte Mróz mit seiner Band "Mr. Fabulous & Friends" ein ganzes Konzertprogramm mit Dylan-Songs zusammen – eine Auswahl präsentierte er diesmal im Bocksaal. Das Drumset übernahm Andreas Kindermann; 2. Gitarre, Bluesharp und Leadgesang übernahm für einige Songs der Maselheimer Helle Dangel, der einen wahren Begeisterungssturm mit seiner Version von "Like a Rolling Stone" sorgte.

Nach der Pause waren wieder die ruhigeren Töne mit Songs der Münchener Freiheit an der Reihe. Zu deren 40-jährigem Bandjubiläum produzierte der Leutkircher Fabian Mróz unlängst einen Sampler mit 31 neuen Versionen ihrer größten Hits. Natürlich standen die 80 Jahre hier im Fokus, Songs wie "Ohne dich", "Tausendmal du" und "Herz aus Glas" konnten sogar mitgesungen werden. Hier wechselten sich die Sängerinnen ab - neben Julia Huber überzeugten auch Shirley Günther und Carolin Fink am Leadgesang.

Zum Abschluss wurde es wieder rockiger – soweit das ganze eben auf akustischen Instrumenten möglich ist. Die härteren Queen-Songs wurden ja bereits beim vergangenen Tribute-Konzert präsentiert – 2018 mit Yasi Hofer an der E-Gitarre. Diesmal standen Hymnen wie "I want to break free", "Crazy little Thing" und sogar "Bohemian Rhapsody" auf dem Programm. Mit etwas "Mut zur Lücke" funktionierten diese Klassikder auch auf der Akustikgitarre gut und auch hier konnte Gastsänger Helle Dangel wieder seine geölte Rockstimme zum Einsatz bringen.

 Zum Finale standen noch einmal alle Sänger/innen gemeinsam auf der Bühne und zelebrierten "We are the Champions". In Ermangelung einer Zugabe gab die Band dann nach langem Schlußapplaus spontan noch eine Eigenkomposition zu besten: Die für den Wettbewerb "Welcome to Europe 2021" von Fabian Mróz komponierte Hymne "Nothing can tear us apart", gesungen von der Ravensburgerin Shirley Günther.

 

 

19Bock julia

Präsentierte Sings von Adele: Julia Huber

 

 

19Bock Shirley

Überzeugte mit Hits von der „Münchner Freiheit“: Shirley Günther

 

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