Weingarten - Trotz angespannter Corona-Lage bereitet sich das Haus am Mühlbach auf eine Wiederöffnung unter strengen Regeln nach dem Jahreswechsel vor.

Zuvor wurde Dieter Pfleghar als Beiratsvorsitzender der Begegnungsstätte für Senioren und Junggebliebene bestätigt.

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 ruht der Betrieb im Haus am Mühlbach. Dieser Schritt war aus Sicht der Stadt wie auch der ehrenamtlich Aktiven notwendig, um die Besucherinnen und Besucher des Hauses – überwiegend Seniorinnen und Senioren im Alter von über 70 Jahren – zu schützen.

Auch die Aktivität des Beirats des Haus am Mühlbach hat seither geruht.

Zwischenzeitlich sind sehr viele Menschen geimpft und die im Jahr 2020 ausgefallene Beiratssitzung konnte nachgeholt werden. So hat sich der Beirat des Haus am Mühlbach am 2. November 2021 getroffen, um wichtige Entscheidungen herbeizuführen und die Öffnung des Hauses vorzubereiten

. Dieter Pfleghar wurde in dieser Sitzung einstimmig als Beiratsvorsitzender für weitere drei Jahre bestätigt. Ob er nach vier Jahren an der Spitze des Hauses nochmals die volle Wahlperiode ausfüllen wird, hat der inzwischen 79jährige dabei offengelassen.

Neu ist, dass es für seine Vertretung künftig ein Team statt einer Einzelperson geben wird: Irmi Blum, Sonya Frank-Burkhardt, Veronika Pantke, Christa Lefrang und Christl

Kammerlehner werden sich die Aufgabe in der Stellvertretung teilen.

Als dringend und wichtig wird von allen Beiratsmitgliedern trotz der schwierigen Corona-Lage die Wiedereröffnung des Hauses nach über 1 ½-jähriger Pause gesehen.

Nachdem in einem Vorgespräch viele ehrenamtlich Tätige ihr weiteres Engagement zugesagt haben, können zum geplanten Neustart nach dem Jahreswechsel fast alle der bisherigen Aktivitäten (Fremdsprachen, Tanzen, Singen, Malen u.v.m.) weiter angeboten werden. Wichtig dabei: Die Wiederöffnung soll nach aktuellem Stand der Verordnungslage unter Anwendung der 2G-Regel erfolgen.

D. h., es können nur Geimpfte oder Genesene das Haus am Mühlbach besuchen. Ob ergänzend ein zusätzlicher Schnelltest verlangt wird (2G-Plus-Regel) ist noch offen. Als Start ist der 10. Januar 2022 anvisiert.

Alle Beteiligten hoffen, dass dieser Termin – angesichts steigender Infektionszahlen – auch eingehalten werden kann.

 

Text Sabine Weisel

 

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