Ravensburg - Gleich mehrere Opfer sind in den letzten beiden Tagen im Stadtgebiet Betrügern aufgesessen.

Im Laufe des Donnerstags wurden sowohl eine 60-Jährige aus Alberskirch wie auch eine 59-Jährige aus Weingartshof per Messengerdienst WhatsApp von einem vermeintlichen Familienangehörigen angeschrieben. Dieser gab vor, dass sein Handy defekt sei und er deshalb eine andere Nummer habe. Die Betrüger baten um die dringende Überweisung eines jeweils vierstelligen Geldbetrages, was beide Frauen taten. Erst hinterher wurde Beiden bewusst, dass sie einem Betrug aufgesessen sind, woraufhin sie sich bei der Polizei meldeten.

Betrügern auf den Leim gegangen ist auch eine 93-Jährige aus der Weststadt. Die Täter riefen bei der Frau an und gaben sich als Polizeibeamte aus. Der vermeintliche Polizist sagte, ihre Enkelin habe betrunken einen Verkehrsunfall verursacht und sei nun im Gefängnis.

Nur unter Zahlung einer Kaution könne sie wieder freikommen, woraufhin die Übergabe der Wertgegenstände aus der Wohnung vereinbart wurde. Ein etwa 25 Jahre alter blonder Mann, der etwa 180 cm groß war, nahm gegen 16 Uhr Schmuck im Wert eines vierstelligen Euro-Betrags in der Nähe der Dreifaltigkeitskirche entgegen. Personen, die zu der Zeit in dem Bereich eine Person beobachtet haben, die auf die Beschreibung passt oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0751/803-3333 bei der Polizei zu melden.

In dem Zusammenhang warnt die Polizei vor Betrügern, die derzeit unter Vorspielung einer Vielzahl an Betrugsgeschichten an das Geld ihrer Opfer kommen wollen. Ein Hinweis: Geben Sie ihr Geld nicht in fremde Hände, wenn Sie den Empfänger nicht kennen.

Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und wenden Sie sich im Zweifelsfall an die Polizei! Weitere Tipps und Infos zu den gängigen Betrugsmaschen finden Sie im Internet unter:
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

 

Polizeipräsidium Ravensburg

 

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