Kisslegg - Die demografische Entwicklung und der ständig steigende Personalmangel stellen die Gemeinde Kißlegg auch in diesem Bereich vor neue Herausforderungen.

In der Zwischenzeit gibt es ein weiteres Bauprojekt des Investors „Jung und Alt Becherhalde GmbH“, der im Rahmen seines Models „Jung und Alt“ ein qualitativ hochwertiges Angebot macht.

Wie Wolfgang Frühschütz, Geschäftsführer der Jung und Alt GmbH, beim Spatenstich erläuterte, geht es ihm um zwei wesentliche Qualitäten.

Zuerst kommt die „menschliche Qualität“. Sich gegenseitig in der Wohnanlage kümmern, soll ganz großgeschrieben werden. Die Bewohner sind füreinander da und helfen sich, wo es geht. Damit die Gemeinschaft wachsen kann, steht eine Wohnung des Investors als Gemeinschaftsraum zur Verfügung. Diese Wohnung kann auch von anderen aus dem Quartier genutzt werden. Bei Bedarf und Notwendigkeit stehen auch im Rahmen eines Kooperationsvertrages die Stiftung Liebenau und der Ulrichspark mit ihren professionellen Angeboten bereit.

Auch auf die Bauqualität wird großen Wert gelegt. Barrierefreie Wohnungen, 2 Aufzüge, Tiefgaragenplätze, eine überdachte Tiefgaragenabfahrt, eine Videosprechanlage mit der Möglichkeit, vom Bett aus diese zu bedienen, und vieles mehr spielen hierbei eine große Rolle.
Hinzu kommen noch bautechnische Qualitäten wie der Energiestandard KfW 40+, eine Wärmepumpe, eine Lüftungsanlage pro Wohnung und das Mieterstrommodell.

Bürgermeister Dieter Krattenmacher, der beim Spatenstich dabei war, zeigte sich erfreut, dass auf diesem Quartier in der Becherhalde II nun endlich ein sinnvolles Wohnprojekt errichtet wird. Seit Jahren ist die Gemeinde auf der Suche nach einem Investor und hat das Baugrundstück mehrmals ausgeschrieben. Dass es nun eine maßgeschneiderte „Kißlegger Lösung“ gibt ist umso mehr erfreulich, weil dieses Projekt auch eine wohnungskonzeptionelle Lücke für das Zusammenleben mehrerer Generationen in der Gemeinde schließen wird. Herrn Frühschütz ist er dankbar, dass er nicht nur seine gesamte berufliche Erfahrung aus der Seniorenarbeit in dieses Projekt einfließen lässt, sondern das Projekt auch eigenverantwortlich durchführt.

 

Bericht: Clemens Stadler, Wirtschaftsbeauftragter

 

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