Baden-Württemberg - Statt Bildungspolitik zu machen, fokussiert sich Dr. Susanne Eisenmann vom ersten Tag darauf, mit Bildung Politik zu machen. Doch damit gerät die Ministerin immer weiter in der Kritik der Stakeholder von Schule im Südwesten.

 

Stammtischpolitik - mit einem Wort kann man die Amtsführung der amtierenden Kultusministerin seit ihrem Antritt im Jahr 2016 zusammenfassen. Markige Worte, groß inszenierte Gipfel und so genannte Fachtage sollen Außenstehende von der Tat- und Schaffenskraft der Kultusministerin überzeugen und einen patenten Eindruck hinterlassen. Doch nach vier Jahren ist leider zu konstatieren: Vorwärts geht es in der Schulwelt Baden-Württembergs kaum, im Gegenteil: in der Ägide dieser Kultusministerin bewegt sich vieles im Rückwärtsgang.

 

Alle Akteursgruppen der Schulgemeinschaften im Land über sämtliche Schulformen hinweg, Interessensvertretungen rund um die rund 5.000 Schulen im Südwesten und selbst Stakeholder wie die Schulträger werden immer deutlicher, wenn sie in der Öffentlichkeit oder - je nach Exposition - unter vorgehaltener Hand die Versäumnisse der Kultusministerin adressieren.

 

Schwach gestartet, hat Ministerin Eisenmann zudem immer mehr nachgelassen. Mittlerweile setzt sie all ihre Energie ein, um sich als CDU-Spitzenkandidatin für die kommende Landtagswahl in Positur zu werfen. Ihre originären Aufgaben als Kultusministern und Dienstherrin der Schulverwaltung vernachlässigt sie seit geraumer Zeit sträflich.

 

In wenigen Worten lassen sich die groben Versäumnisse der Kultusministerin nicht mehr zusammenfassen. Schmerzlich und offensichtlich werden diese gerade jetzt in Corona-Zeiten. Lehrerversorgung unzureichend, Digitalisierung verschlafen, Kommunikation ungenügend, Bildungsgerechtigkeit ausgehebelt, um nur einige zu nennen. Statt im schwierigen Feld der Bildung zu vereinen, spielt die Ministerin die Schularten und ihre Stakeholder gegeneinander aus.

 

Wir haben das Wirken der Kultusministerin seit ihrem Amtsantritt im Jahr 2016 nachvollzogen: Unser "ABC des Versagens" zeichnet ein umfassendes Bild der Misere - und es lädt dazu ein, die Minderperformance der amtierenden Kultusministerin in Etappen zu rekonstruieren. Quellenangaben zu den Eckpunkten des Scheiterns helfen, die umfassende Kritik an der Ministerin nachzuvollziehen.

 

"Das ABC des Versagens" zum Download

 

Für Ihre Fragen stehen wir gerne zur Verfügung
Matthias Wagner-Uhl, Vorsitzender
Dr. Ulrike Felger, Sprecherin Elternnetzwerk   

 

Verein für Gemeinschaftsschulen
in Baden-Württemberg e.V.
Öhringer Str. 2
74632 Neuenstein    

Telefon 0152-28575158
Telefax 07942-911722

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