Ravensburg - Der FDP-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Ravensburg Benjamin Strasser fordert angesichts der aufkommenden Wirtschaftskrise schnelle Entlastungen für Arbeitnehmer und Unternehmen. Die Bundestagsfraktion der FDP hat dazu eigene Vorschläge für ein Konjunkturprogramm entwickelt. „Wir brauchen jetzt einen Neustart für Deutschland, um sicher aus der Krise herauszukommen. Dafür müssen wir entlasten, investieren und vor allem auch unsere Wirtschaft entfesseln", betont Strasser.

Das Programm sieht unter anderem vor, den Soli vollständig und rückwirkend zum 1. Januar 2020 abzuschaffen. Zudem soll der sogenannte Mittelstandsbauch in der Einkommensteuer über drei Jahre abgetragen werden. Die Unternehmen sollen einmalig durch eine „negative Gewinnsteuer“ entlastet werden, die die steuerliche Verlustverrechnung deutlich erweitert. Für Benjamin Strasser sind „Entlastungen das beste Konjunkturprogramm, das wir derzeit einsetzen können." Dadurch würden Arbeitnehmer und Unternehmen mehr finanziellen Spielraum und auch Planungssicherheit erhalten, so der FDP-Politiker.

Subventionen für einzelne Branchen, wie sie die Große Koalition vorhabe, seien hingegen der falsche Weg. Das Programm der Freidemokraten sieht stattdessen Investitionen etwa in die digitale Infrastruktur und in Bildung und Forschung sowie Grenzöffnungen in der EU und weniger Bürokratie vor. "Gerade bei der Digitalisierung schläft Deutschland immer noch den Dornröschenschlaf", findet Strasser. "Wenn wir nun über Investitionen reden, sollten wir auch in die Zukunft investieren."

Positionspapier der FDP-Bundestagsfraktion zum Download

 

Pressemitteilung des Abgeordnetenbüros Benjamin Strasser MdB

 

Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben!

­