Ravensburg (ots) - Eine erfreuliche Bilanz kann das Polizeipräsidium Ravensburg nach dem landesweiten Motorrad-Kontrollwochenende ziehen. Nicht nur bei der Polizei, sondern auch bei einer großen Mehrheit der Biker, die es bei idealen Wetterbedingungen auf die Straße zog, verliefen die über das Wochenende angesetzten Kontrollen durchaus positiv.

Von Freitag bis Sonntag waren zahlreiche Beamte im Einsatz und kontrollierten die gefahrene Geschwindigkeit, nahmen die mitgeführten Dokumente und insbesondere auch den technischen Zustand der Zweiräder genauestens unter die Lupe. Bei den insgesamt nahezu 350 kontrollierten Motorradfahrern wurden etwa 50 Verstöße festgestellt. In nahezu allen dieser Fälle hatten die Polizisten kleinere oder größere technische Mängel zu beanstanden, die jedoch nur selten zur Untersagung der Weiterfahrt führten, sondern einen Mängelbericht und einer Vorstellung beim TÜV zur Folge hatten. Bei einigen Zweirädern endete jedoch trotzdem die Fahrt, da die Maschinen aufgrund gravierender Mängel oder Umbauten nicht mehr verkehrssicher waren.

Ein Fahrer, bei dem der Verdacht einer Drogenbeeinflussung bestand, musste die Beamten in ein Krankenhaus begleiten, wo die Entnahme einer Blutprobe veranlasst wurde. Für ihn endete die Fahrt an Ort und Stelle. Positiv fiel auf, dass kaum Geschwindigkeitsverstöße festgestellt wurden. Bei mehreren Kontrollstellen war auch das Referat Prävention des Polizeipräsidiums vertreten. So konnten sich Motorradfahrer ausgiebig über sicheres und vorbildliches Verhalten auf der Straße mit der Polizei austauschen.

 

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ravensburg

 

 

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