Ravensburg - dieBILDSCHIRMZEITUNG fragt vor dem ersten Heimspiel den Ex-Trainer der Towerstars Uli Liebsch, der bei Bietigheim wohnt, den Bietigheim Steelers, die im anderen Halbfinale 1:0 gegen Freiburg in Führung liegen, nach seiner Einschätzung.

Zuerst sagte Liebsch, er sei nicht enttäuscht, dass seine Tölzer gegen die Towerstars im Viertelfinale verloren haben. Dazu muss man wissen, der ehemalige Eishockey-Nationalspieler Uli Liebsch ist in Tölz mit dem Eishockey aufgewachsen, aber er gesteht ehrlich ein, das Spiel nicht gesehen zu haben, sondern er habe nur das Ergebnis verfolgt. Überrascht habe es ihn auch nicht, obwohl Tölz favorisiert war und Ravensburg letztlich glücklich in der Schlussminute der vierten Begegnung gewann.

Im Halbfinale gegen Kassel seien wiederum nach der Papierform die Towerstars die Außenseiter, aber es kann alles passieren und er wünsche den Towerstars viel Glück. Das erst Heimspiel der Towerstars in der best of five Begegnung findet heute Mittwoch, 19 Uhr statt. Das erste Spiel in Kassel verloren die Towerstars mit 2:5.

Seine größte Sorge gilt aber dem deutschen Eishockey- Nachwuchs, der durch Corona schon auf ein verlorenes Jahr zurückblicken muss. Vor und nach seinem Engagement bei den Towerstars ist Liebsch beim Deutschen Eishockey-Bund für die Nachwuchssichtung und Betreuung verantwortlich. Er hofft, dass nicht nur die Profis, sondern auch die Schüler und Jugendlichen bald in den normalen Spielbetrieb zurückkehren können.

 

Text : Gerhard Maucher

 

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