Region (Kolumne) -  In einer Pressemitteilung rechtfertigen die Ravensburger Klimagerechtigkeitsaktivisten einen „satirischen Rundbrief“, der an zahlreiche Haushalte in der Region Bodensee-Oberschwabe (RVBO) verteilt wurde. Man kann sich seine Sympathien auch verspielen.

 

Ein täuschend echt fabriziertes Rundschreiben, das nur mit einem aufmerksamen Lesen der Formulierungen Zweifel aufkommen lässt, wird von den Klimaaktivisten im Nachhinein als Satire bezeichnet. Zu dieser Schutzbehauptung, Satire ist in dem gefälschten Rundschreiben nicht erkennbar, wird die ganze Aktion noch als ehrenamtliche Hilfe für ein demokratisches Transparenzideal deklariert, was immer das auch sein mag.

 

Der bislang aufopferungsvolle Einsatz für das Klima wie eine hinterfragende Stellung zu möglichen weitreichenden Entscheidungen beim Regionalverband Bodensee-Oberschwaben finden Sympathien in der Öffentlichkeit, rechtfertigen solche Aktionen aber in keinster Weise.

Das Logo des RVBO ist nun nicht das Logo der Klimaaktivisten. Zu dieser Feststellung bedarf es keiner juristischen Beratung. Um ehrenamtliche Hilfe wurden die Aktivisten nicht gebeten.

 

Es hat nicht der RVBO ein Demokratieproblem, wie von einer 17jährigen Aktivistin dargestellt. Die Aktivisten haben ein Problem mit der Rechtsauffassung und bekommen mit Recht Probleme, sofern sich der RVBO gegen diese Aktion wehrt. Eine Anzeige gegen Unbekannt, wie im Februar berichtet, ist mit dem Eingeständnis der Klimagerechtigkeitsaktivisten nun adressierbar.

 

Wolfgang Weiß
dieBildschirmzeitung

 

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