Stuttgart - Die Landesregierung Baden-Württemberg hat am 22. September 2020 Änderungen an der Corona-Verordnung des Landes beschlossen. Diese treten ab Mittwoch, 30. September 2020 in Kraft. Desweiteren wurde die Geltungsdauer der Corona-Verordnung bis zum 30. November 2020 verlängert.

Wie die Landesregierung mitteilt, „werden die Regelungen für Veranstaltungen und Betriebsverbote laufend im Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen überprüft und gegebenenfalls umgehend angepasst.“

 

Die wesentlichen Änderungen zum 30. September im Überblick:

Mund-Nasen-Bedeckung

Ab 30. September gilt für alle Kunden und Kundinnen von Gaststätten, Restaurants und Bars die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden. Dies gilt z.B. für den Gang zur Toilette, den Weg bis zum Tisch oder am Buffet. Auch für Freizeitparks und Vergnügungsstätten werden die Regeln zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verschärft. In geschlossenen Räumen und Wartebereichen müssen hier Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden. Auch für den praktischen Fahr-, Boots- und Flugschulunterricht sowie bei den praktischen Prüfungen gilt die Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes. Bei Verstoß gegen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt ab 30. September ein Zutritts- und Teilnahmeverbot. Außerdem sind die Verantwortlichen ab 30. September dafür Zuständig Besucherinnen und Besucher sowie Kundinnen und Kunden ihrer Einrichtung bzw. ihres Geschäftes über die Maskenpflicht zu informieren.

 

Attestpflicht bei Befreiung von Maskenpflicht

Wer aus gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann, muss dies ab 30. September in der Regel durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen.

 

Bericht: dieBildschirmzeitung

 

Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben!

­