Ulm - Am 24. September startet ein weiteres Hilfsprogramm des Landes Baden-Württemberg, das sich gezielt an Unternehmen und Selbstständige des Schaustellergewerbes, der Veranstaltungs- und Eventbranche sowie des Taxigewerbes richtet. Konkret handelt es sich um Zuschüsse zu Tilgungsraten von Krediten.

„Durch das Verbot von Großveranstaltungen waren insbesondere die Schausteller und Unternehmen aus der Veranstaltungsbranche hart von den Corona-Maßnahmen betroffen – und sind es noch. Auch Taxiunternehmen müssen große Umsatzeinbußen hinnehmen. Das neue Hilfsprogramm ist daher ein wichtiges und lange gefordertes Mittel, um diesen Unternehmen finanziell zumindest etwas Luft zu verschaffen“, befürwortet Max-Martin W. Deinhard, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm, die neue Förderung. „Trotz weggebrochener Umsätze laufen Kredite weiter, die abgezahlt werden müssen und damit eine hohe und existenzbedrohende Belastung für die Betriebe darstellen. Somit schließen die neuen Landeshilfen eine vorhandene Förderlücke bei den bestehenden Hilfsprogrammen.“

Die IHK Ulm wird wie zuvor beim Soforthilfeprogramm und der Stabilisierungshilfe für das Hotel- und Gaststättengewerbe die Anträge auf Plausibilität prüfen und zum finalen Entscheid an die L-Bank weiterleiten. Der Antrag kann ab Donnerstag, 24. September, online über das Portal www.bw-tilgungszuschuss.de eingereicht werden. Als Nachweis müssen Taxiunternehmen ihren Taxischein und Schausteller eine Reisegewerbekarte vorlegen. Zudem müssen die Hausbanken den Kredit bescheinigen.

Der Tilgungszuschuss fördert von der Jahrestilgungsrate 2020 des antragstellenden Unternehmens einmalig 40 Prozent. Förderfähig sind die nach den Regeltilgungsplänen in diesem Jahr anfallenden Tilgungsraten ab Bewilligung von Krediten. Stichtag für den Kredit ist der 11. März 2020. Anträge müssen bis spätestens 20. November gestellt werden. Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro je Antragsteller.

Die IHK Ulm berät und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen online unter www.ulm.ihk24.de/corona und telefonisch über die Corona-Hotline unter 0731 173-333 – auch zum neuen Hilfsprogramm.

 

Pressemitteilung der IHK Ulm

 

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