Vogt - Auf seiner Tour durch die Sicherheitsbehörden im Wahlkreis Wangen-Illertal hat der CDU-Landtagsabgeordnete Raimund Haser nach Besuchen in Kißlegg, Wangen, Leutkirch und Isny nun Station in Vogt gemacht. Gemeinsam mit Polizeipräsident Uwe Stürmer, dem Leiter des Postens Alexander Schulz sowie Bürgermeister Peter Smigoc und dem Gemeinderatsmitglied Thomas Otto ließ er sich vom Stellvertretenden Revierleiter Wangen, Harald Reiners, in die Kriminalstatistik und das Aufgabenspektrum der Beamten vor Ort einführen.

Vogt ist klassischer ländlicher Raum - außerdem landen Fälle der Nachtschicht, die von Wangen aus übernommen werden, auch auf dem dortigen Revier. Viele Unfälle, Sachbeschädigungen und eine Gottseidank wieder deutlich zurückgegangene Einbruchsstatistik beweisen aber, wie wichtig dezentrale Sicherheitsstrukturen sind. „Posten auf dem Land darf man nicht an ihrer Aufklärungsquote oder an der Statistik messen, sondern an ihrem Beitrag zu einem flächendeckenden Sicherheitsgefühl, das sich nicht zuletzt in der Präsenz der Polizei vor Ort ausdrückt“, sagte Haser.

Die positiven Auswirkungen des neuen Polizeipräsidiums Ravensburg, für das sich der Abgeordnete im Zuge der "Reform der Polizeireform“ stark eingesetzt hatte, seien Nähe, gute regionale Zusammenarbeit und - daraus resultierend - auch eine höhere Bürgernähe der Polizei. Besonders zur Sprache kam in Vogt die räumlich exzellente Ausstattung und die im Zuge dieser Legislaturperiode durchgesetzte Materialaufwertung für die Polizei. Einzig beim Breitbandanschluss und bei der hitzigen Decke wünschten sich die Beamten Abhilfe - für letztere schlug Haser, der auch im Umweltausschuss des Landtages sitzt, das Aufstellen einer Photovoltaikanlage vor, die nicht nur Strom liefere, sondern auch die Hitze abhalte.

Eine Bitte nahm er nach eigenen Angaben mit: „Gute Polizeiarbeit steht und fällt mit genügend Personal. Zu lange hat man die Polizei als Sparschwein benutzt. Wenn wir nun in eine finanziell angespannte Zeit gehen, müssen wir dennoch an unseren Ausbildungskapazitäten und an ausreichend Personal für die Sicherheitskräfte in unserem Land festhalten.“ Auch das Thema „Angriffe auf Beamte“ wurde im Gespräch thematisiert. Hier plädierte Haser für eine Null-Toleranz-Politik gegenüber jedem, der das Gewaltmonopol oder gar den Staat an sich in Frage stellt. „Für mich ist Farbe, Herkunft und Motiv zweitrangig. Manchen fehlt schlicht und einfach an Respekt. Um dem zu begegnen müssen wir insgesamt, also in Gesellschaft, Politik und Justiz, neue Wege gehen.“

 

Pressemitteilung des Abgeordnetenbüros Raimund Haser, MdL

 

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