Ravensburg (Leserbrief) - Es muss gesagt und geschrieben werden: Die Ungereimtheiten gehen weiter. Was heißt, die OSK werden sich von Prof. Adolph "trennen", er wird "freigestellt", er wird sein Amt "nicht weiter aktiv ausüben"?

Wird Prof. Adolph vertragsgemäß gekündigt, strebt der Aufsichtsrat eine einvernehmliche Trennung an oder setzt er wieder auf einen gerichtlichen Vergleich und einen Richter, der einen Maulkorb empfiehlt? Man ist gespannt auf die Höhe der Trennungskosten. Dritte Scheidung!

Herr Schuler wird noch "einige Wochen" in der OSK bleiben. Ehrenwert! Wie lange sind "einige Wochen"?

Die Abfolge der Sitzungen, Andeutungen, Erklärungen wirkt nicht sicher. Eigentlich wurde mit dem Brief der Chefärzte das Tischtuch bereits zerschnitten, war die Suppe bereits gelöffelt. Die Sitzung des Personalausschusses war überflüssig und sein Benehmen gegenüber Prof. Adolph grob unhöflich. Keine Empfehlung für die Ausschussmitglieder.

Der Kreistag hat mit der Entscheidung des Aufsichtsrats in diesem Fall nichts zu tun, der Aufsichtsrat entscheidet in eigener Zuständigkeit und Verantwortung als Organ der OSK, daher überraschte die "Empörung" von Kreisrat Bindig, über die berichtet wurde.

Übrigens muss Aufsichtsratsvorsitzender der OSK nicht zwingend der Landrat sein.

Man hofft, dass die Kosten dieses Dramas offengelegt werden.

Dass der Aufsichtsrat "bewusst" in Ruhe entscheiden will, ist selbstverständlich, kann aber auch ein Hinweis auf eine womöglich lange Suche sein, denn vermutlich werden nicht viele Bewerber Lust darauf haben, auf dem Schleudersitz bei den OSK Platz zu nehmen.

Albert Hagn, Ravensburg

 

 

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