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Bad Wurzach - Mit einem Open-Air Konzert im Musikpavillon beim Kurhaus feierten die Soul-Sisters in Bad Wurzach ihr Comeback. Für das Konzert an einem lauen Frühsommerabend hatten sie sich mit Gastmusikern verstärkt.

Luisa Bugner, Miriam Rohde und Adam Frisch eröffneten dann auch das Konzert mit einigen ruhigen Popsongs, mal im Duett mal im Trio, ehe die Hauptpersonen Judith und Ruth Angele, die Soul Sisters, erstmals die Bühne betraten.

Mit dem gemeinsam gesungenen „Ein bisschen Frieden“ dem Eurovision Song-Contest Siegerlied von 1982, der Nicole schlagartig weltberühmt machte und der wegen des Ukraine-Krieges nun ein unerwartetes Comeback feiert.

Ein kleines Comeback war dieser Auftritt der Soul-Sisters im Wortsinne auch, denn sie kamen an den Ort zurück, in dessen unmittelbarer Nähe sie ihre musikalische Grundausbildung erhielten.

Mit Hits von Katrina and the waves, „Love shine a light“ ebenso ein ESC-Siegertitel (1997) wie „Ein bisschen Frieden“, „Somewhere over the rainbow“ aus dem Film „Der Zauberer von Oz“, „Ain´t no sunshine“ von Bill Withers brachten sie viele Oldies aus dem englischen Sprachraum zu Gehör. Aber auch bekannte Musical- und Filmmelodien auf deutsch wie „Ich gehör nur mir (aus Elisabeth), Das Farbenspiel des Windes (aus Pocahontas) oder das deutsche Cover des Olympia Songes 1988 von Whitney Houston hatten die MusikerInnen im Programm. Und auch am Piano bei Instrumental Titeln konnten die Soul Sisters ihre unbestrittenen musikalischen Qualitäten zeigen.

Am beeindruckendsten waren aber die Stücke, welche die Musiker gemeinsam performten: „I will follow him“ aus Sister Act und „We are the world“ der Song for Africa und dem finalen „Sei bereit“ aus dem Musical-Klassiker Tanz der Vampire, zu dem die Akteure während des Vorspannes extra in die entsprechenden Kostüme schlüpften.

Einziger Wermutstropfen an diesem Abend: Der als kostenloses Konzert angekündigte Auftritt verprellte einige potentielle Besucher, als es vor Ort dann hieß, dass doch Eintritt verlangt werde.

 

 

Bericht und Bilder Ulrich Gresser

 

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