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Arnach - Mit Musik und ihren vom Stadtfest her berühmten Kässpatzen feierten die Musiker des Musikverein Arnach an diesem Wochenende bei bestem Frühsommerwetter ein kleines Dorffest auf dem Schulhof des Bildungshauses in Arnach.

Rund 40 Helfer bereiteten unermüdlich die berühmte Arnacher Spezialität an diesen zwei Tagen zu, um die von Corona im Wortsinne „ausgehungerten“ Besucher satt zu machen. Klar, dass da an dem lauen Sommerabend vor vollbesetzten Bierbänken nur eine kleine Besetzung der Musikkapelle aufspielen konnte.

„Wir sehen das Fest als Generalprobe für das endlich wieder stattfindende Stadtfest Ende August, “ sagte Gebhard Baumann, einer der „Küchenchefs“ in der Kässpätzenarena. „Und auch „Spätzla to go“ läuft sehr gut an.“

Ein Blick hinter die Kulissen zeigte: Auch nach zwei Jahre Pandemie haben die MusikerInnen nichts verlernt, im Gegenteil, jeder Handgriff sitzt und vor allem: die Motivation und der Spaß ist riesig, wie man in den Gesichtern aller ablesen konnte.

Zum Frühschoppen und zur Mittagsessenzeit am Sonntagmorgen spielten dann die „Siebenschläfer“ , eine junge, bunte Truppe aus dem württembergischen Allgäu, Blasmusikklassiker vom Feinsten. Wer sich nicht rechtzeitig seinen Platz sicherte, musste schon mal kurz mit einem Stehplatz vorliebnehmen, bis wieder etwas frei wurde, auch wenn rasch noch zusätzliche Tische und Bänke aufgestellt wurden. Viele nutzten auch die Gelegenheit, von der reichhaltigen Kuchentheke Torten und Kuchen für ihren Nachmittagskaffee mit nach Hause zu nehmen.

Wer Lust hatte konnte sich nach dem Mittagessen beim Vorspielnachmittag nebenan im Bildungshaus über den Ausbildungsstand der jungen Nachwuchsmusiker informieren.

Die Generalprobe für das Stadtfest jedenfalls ist bestens geglückt, die Stadtfestbesucher können sich wieder auf die besten Kässpatzen im weiten Umkreis freuen.

 

 

Bericht Ulrich Gresser

 

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