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Bad Wurzach - Die Stadtkapelle Bad Wurzach war während der Corona Pandemie zwar am aktiven Musizieren gehindert worden, nicht jedoch an der Umsetzung kreativer Ideen: Dank der Förderung durch das Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Rahmen des Programmes „Kunst trotz Abstand“ des Landes Baden-Württemberg konnte sie das Projekt FEEL-more-MUSIC realisieren.

Vier bekannte Komponisten wurden beauftragt, markante, bezaubernde und geschichtsträchtige Plätze in Musikstücke umzusetzen. Die Uraufführung der vier Werke findet beim FEEL-more-MUSIC-Konzert der Stadtkapelle am Sonntag 08.Mai um 17.00 Uhr im Kursaal statt. Dabei werden die Komponisten – Peter Schad (Bad Wurzach), Victor Schätzle (Berkheim), Georg Stankalla (Bad Schussenried) und Dominik Wagner (Süßen) – ihre Werke persönlich vorstellen und Einblicke in ihre Werke geben. Die Werke werden danach professionell aufgezeichnet und sind dann an sechs verschiedenen Standorten per QR-Code auf dem Handy abrufbar sein. Das drei Sätze umfassende Werk von Dominik Wagner Wurzun Impressions wird an drei Standorten des audiovisuellen Rundganges beim Torfmuseum, im Schlosshof und beim Gottesberg zu hören sein.

Ebendort präsentierten die Macher der Projektgruppe der Stadtkapelle, neben Dirigentin Petra Springer sind dies Christine Steinhauser, Sabine Wächter, Markus Vincon und Wolfgang Grösser, den ersten Prototypen in Form eines Notenständers, von dem dann in wenigen Wochen jedermann via QR-Code die Musikstücke in Form eines mit einer Bildershow hinterlegten Videos am jeweiligen Standort abrufen kann. In der Bad-Wurzach-Info wird ein Flyer aufliegen, der Interessierte die einzelnen Stationen auf dem Rundweg anzeigt. Neben den bereits genannten Standorten wird es eine Station am Klosterplatz, dort wird die Komposition von Peter Schad (Klosterplatz) zu sehen und Hören sein. Nur wenige Schritte weiter bei den Gedenksteinen der Partnerstädte vor dem Kurhaus kann die Komposition von Victor Schätzle „Wallingford“ abgerufen werden. Der digitale Notenständer mit der Komposition von Georg Stankalla „Wurzach 1525 für Klarinettenchor“ wird bei der FeelMoor Therme stehen.

In vielen Besprechungen der Projektgruppe, die sich seit der ersten Idee gebildet hatte, kristallisierten sich die einzelnen Verantwortungsbereiche heraus: Bei Petra Springer liefen die Fäden zusammen, sie stellte den Kontakt zu den Komponisten her und war für die anderen immer als „Springer“ greifbar. Markus Vincon kümmerte sich um die Finanzierung des Projektes und war Chef der Organisation.

„Allroundgenie“ Christine Steinhauser kümmerte sich um grafische und die textliche Umsetzung. Sabine Wächter kümmerte sich um die „Diashow“ und trat dafür auch mit Stadtarchivar Wild auf der Suche nach den passenden historischen Bildern in Kontakt. Wolfgang Grösser sorgte für die handwerklich-ästhetische Umsetzung der stilisierten Notenständer, die dann letztendlich die Besucher zum Anhören der Kompositionen animieren soll.

Nach der Uraufführung der Kompositionen werden die Hörinstallationen ab Juni freigeschaltet werden.

 

Bericht und Bild Uli Gresser

 

 

 

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