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Bad Wurzach - Es war ein richtiges Gefühlskarussell, das die Musikerinnen und Musiker der Stadtkapelle und besonders ihre Dirigentin Petra Springer in der Vorbereitung für ihren Konzertstart in die Saison, ihrem Kur- und Frühschoppenkonzert am Ostersonntag erlebten.

Denn ursprünglich wollte die Stadtkapelle zum Konzert ihr durch das Impuls-Programm der Bundesregierung unterstützte Buchprojekt „Mimo und das gefährliche suriV“ bei dem Konzert vorstellen. Dann kam Mitte der Karwoche die Meldung von der Druckerei: „Es wird nicht mehr pünktlich fertig.“ Was für Petra Springer bedeutete: Das geplante Konzertprogramm über den Haufen zu werfen.
Und als sie bei der letzten Probe am Donnerstag dies erfolgreich getan hatte, kam dann am Samstag überraschend die Meldung: Die Bücher sind da.
Für die geplanten Musikstücke aus dem Kinderkonzert war es da natürlich zu spät, aber wenigstens konnte der Verkauf der Bücher wie geplant starten.
Petra Springer, eröffnete das erste Kurkonzert mit einem selbstgereimten Gedicht, musikalisch mit der Polka „Jubiläumsklänge“ des Bad Wurzacher Komponisten Peter Schad.
Für die Pausen zwischen den einzelnen Stücken hatte sich die Dirigentin Verstärkung mitgebracht: Anna, Lias, Felix und Johanna brachten mit vier Rätseln zum Thema Ostern viele bunte Ostereier unter die zahlreich gekommenen Zuhörer.

Diese konnten sich an vielen bekannten Musikstücken erfreuen, angefangen von Märschen, Polkas, aber auch Popklassikern wie das Abba-Medley ABBA-Gold oder Sweet Caroline. Mit der „Spatzen-Polka“ geschrieben von Alexander Pfluger mit den Solisten Gitte Minsch und Hubert Fischer konnte Springer doch noch auf eines der beim Kinderkonzert so toll angekommenen Stücke zurückgreifen.

Bevor die Musiker loslegten, war natürlich für die Dirigentin der ideale Zeitpunkt auf das von ihr selbst getextete, von Julia Kiebler und Schülern der Werkrealschule so liebevoll illustrierten und von Lucas Vincon grafisch umgesetzten Buch hinzuweisen.
Mit Erinnerungen an Zirkus Renz, bei denen Felicitas Vincon mit ihren rasend schnellen Xylophonläufen glänzen konnte, wollte sich die Stadtkapelle eigentlich verabschieden. Doch musste sie noch nachlegen und so gab es als Zugabe für die begeisterten Zuhörer, darunter auch Bürgermeisterin Alexandra Scherer mit ihrem Mann, noch den Konzertmarsch „Abel Tasman“ ebenfalls von Alexander Pfluger.
Wolfgang Grösser verwies zuvor noch auf das Muttertagskonzert, bei dem die Stadtkapelle ihr nächstes während der Corona-Pandemie entstandenen Projekt „Feel Moor Music“ vorstellen werden.

 Bericht Ulrich Gresser

 

 

 

 

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