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Region - Die Pfarrkirchen in Reichenhofen und Ziegelbach erhalten aus dem Denkmalförderprogramm 2022 namhafte Zuschüsse. Das haben die hiesigen Landtagsabgeordneten Petra Krebs (Grüne) und Raimund Haser (CDU) mitgeteilt.

Das Land Baden-Württemberg fördert den Erhalt und die Sanierung von Kulturdenkmalen – auch der Wahlkreis Wangen-Illertal profitiert: 27.130 € fließen aktuell in die katholische Kirche St. Laurentius in Leutkirch-Reichenhofen in die Instandsetzung der Dach- und Deckenkonstruktion, Ertüchtigung der Haustechnik und die Gebäudesanierung. Der katholischen Pfarrkirche Unsere Liebe Frau in Bad Wurzach-Ziegelbach kommen 115.260 Euro für die Instandsetzung der Dach- und Deckenkonstruktion und Geläutesanierung zugute. „Denkmale sind sichtbare Zeichen unserer Vergangenheit und Gegenwart zugleich. Ihr Schutz ist ein Ausdruck unserer Wertschätzung gegenüber unserer Kultur und Geschichte. Unter der grün-schwarzen Landesregierung stellen wir sicher, dass diese Monumente in gutem Zustand erhalten bleiben“, sagen die Landtagsabgeordneten Petra Krebs (Grüne) und Raimund Haser (CDU).

Im Rahmen der ersten Tranche des Denkmalförderprogramms 2022 entfallen rund 39,7 Prozent der Bewilligungen auf Vorhaben privater Eigentümerinnen und Eigentümer, 38,2 Prozent auf solche von Kirchen und 22,1 Prozent auf Vorhaben von Kommunen.

Ziel des Denkmalförderprogrammes ist der Schutz der mehr als 96.000 Bau- und Kunstdenkmale sowie der mehr als 82.000 archäologischen Denkmale in Baden-Württemberg. „Mit dieser Vielfalt zählt das Land Baden-Württemberg zu einem der kulturell und historisch reichsten Lebensräume Deutschlands. Die Denkmale prägen unsere Ortsbilder und sorgen für Lebensqualität und touristische Attraktivität in unserer Heimat. Dies zeigt: Es lohnt sich, die zahlreichen Bau- und Kunstwerke für die nächsten Generationen zu bewahren“, sagen Raimund Haser und Petra Krebs.

Die Finanzierung des Denkmalförderprogramms erfolgt ausschließlich aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat. Der überwiegende Anteil der Fördermittel stammt dabei aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. Insgesamt hat das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg für den Erhalt von 68 Kulturdenkmalen im Land 5,3 Millionen Euro freigegeben.

Als eines von nur wenigen Bundesländern unterstützt Baden-Württemberg seit über 40 Jahren Denkmaleigentümerinnen und -eigentümer beim Erhalt ihrer Denkmale. Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel können private Antragstellerinnen und Antragsteller für Maßnahmen an ihrem Kulturdenkmal eine Förderung von 50 Prozent der denkmalbedingten Mehraufwendungen erhalten, Kirchen und Kommunen 33 Prozent. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Förderung besteht nicht.

Anträge auf Förderung aus Landesdenkmalmitteln können landesweit an das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gerichtet werden. Darüber hinaus ist der Erhalt von Bau- und Kulturdenkmalen unter bestimmten Voraussetzungen auch steuerlich begünstigt.

Weitere Informationen finden gibt es unter www.denkmalpflege-bw.de

Pressemitteilung der Abgeordneten Petra Krebs und Raimund Haser

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