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Bad Wurzach - Samstagmorgen um kurz nach 9.00 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Wurzach alarmiert, nachdem auf dem Kreisverkehr bei Verallia ein mit 20.000 Liter Milch beladener Milch-Lkw brennend liegen blieb.

Nachdem die Feuerwehr mit sechs Fahrzeugen die nur rund 300 Meter lange Anfahrt zum Brandort zurückgelegt hatte, bot sich den Feuerwehrleuten folgendes Bild: Die Besatzung des Milchlasters hatte das bereits in Flammen stehende Fahrzeug unverletzt verlassen können, Motor- und Fahrerkabine des Lkw´s standen in Vollbrand.

Nach einem ersten Löschangriff konnten die Flammen unter Kontrolle gebracht werden, dennoch war das Fahrzeug noch einige Zeit in eine weiße Rauchsäule gehüllt. Mittels zahlreicher Schlauchleitungen rund um den Kreisverkehr konnte ein Übergreifen auf die Ladung von Lkw und Hänger verhindert werden.

Einige Glutnester loderten in der Folge in der total zerstörten Fahrerkabine noch kurz auf, ehe sich die Polizei, die mit zwei Fahrzeugen im Einsatz war, auf Spurensuche machen konnte.

Für den Brand des aus Richtung der Stadt kommenden Lkws verantwortlich war vermutlich auslaufendes Öl oder Dieselkraftstoff, der sich entzündete, denn schon einige hundert Meter vor dem Kreisverkehr konnte auf der noch schneebedeckten Fahrbahn eine regenbogenfarben-schimmernde Spur nachgewiesen werden.

Der Kreisverkehr musste für die Zeit der Löscharbeiten fast komplett gesperrt werden. Dennoch gab es unvernünftige Autofahrer, die ihren Weg partout über die ausgerollten Schläuche fortsetzten.

Der Lkw selbst wurde zum Totalschaden und die Ladung des Zugfahrzeuges dürfte wegen der Hitzeentwicklung ebenfalls unbrauchbar sein.

 

Bericht und Bilder Ulrich Gresser

 

 

 

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