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Bad Wurzach - Das Krippenspiel zur Geburt Jesu – frei nach dem Evangelium nach Lukas – wurde in diesem Jahr aufgeführt von den aktuellen Neu-Ministranten, die dies in den letzten Wochen bei ihren Gruppenstunden am Montagnachmittag mit ihren Gruppenleitern eingeübt hatten.

Einer der Gruppenleiter Leon Grösser fungierte bei dem Krippenspiel als Lektor bzw. Erzähler, während Pfarrer Stefan Maier die Besucher des Krippenspieles zum mitmachen animierte. Und so waren alle Familien mittendrin in der Weihnachtsgeschichte.

Die damit begann, dass der römische Kaiser Augustus über seinen Statthalter in Jerusalem die Bürger Judäas zur Volkszählung aufrief und Josef mit der schwangeren Maria von Nazareth die fünf Tage lange, anstrengende Reise von Nazareth nach Bethlehem unternahm. Und von der vergeblichen Herbergssuche des Paares handelt, so dass Maria dann ihren Sohn Jesus in einem Stall zur Welt bringt, bis hin zur Erscheinung des Engels, der den Hirten die frohe Botschaft kundtut.

Deutlich zeigten die Akteure auf der Bad Wurzacher Kirchentreppe in den aktualisierten Texten Parallelen zur heutigen Zeit auf: Etwa als der Herbergsvater erfährt dass Maria schwanger ist und plötzlich doch alles ausgebucht ist, wie es vielen Wohnungssuchenden auch heute noch geht. Oder auch, mit welchen Vorurteilen den Hirten damals begegnet wurde, vergleichbar heutigen Hartz IV-Empfängern oder Flüchtlingen.

Die Stadtkapelle sorgte mit einem kleinen Bläserensemble für den musikalischen Rahmen, den die Kirchenglocken eröffnet hatten. Den Abschluss bildete natürlich wie bei jedem Gottesdienst an diesem Tag das berühmteste Weihnachtslied „Stille Nacht“.

Pfarrer Stefan Maier zeigte sich am ersten Weihnachtstag hocherfreut über die sehr gute Resonanz auf Krippenspiel, Familiengottesdienst und Christmette. Auch die Gottesdienste am Weihnachtstag waren – allen Widrigkeiten zum Trotz –wieder sehr gut besucht.

 

Bericht und Bilder Ulrich Gresser

 

 

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