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Bad Waldsee - Erstmals seit eineinhalb Jahren konnte die Evangelische Kirchengemeinde wieder zu ihrem zur Tradition gewordenen Eintopfessen einladen, zu dem sich sehr illustre Gäste im Gemeindesaal einfanden.

Organisatorin Beate Ebel konnte bereits zum elften Mal viele Gäste zu dieser von der Besucherstruktur her ökumenischen Veranstaltung begrüßen, deren Erlös der Wurzacher Tafel zugute kommt. Alle freuten sich, nach Corona endlich wieder etwas machen zu können.

Auch die in eineinhalb Wochen zur Investitur anstehende Gemeindepfarrerin Silke Kuczera nutzte die Gelegenheit, ihre Gemeindemitglieder ein wenig kennenzulernen, indem sie am Empfang die Gäste auf der Liste abhakte und ihren 3-G Status überprüfte. „Noch nicht im Amt, aber mitarbeiten darf Frau Pfarrerin schon,“ sagte Beate Ebel mit einer Prise Ironie bei der Begrüßung.

Auch Bürgermeisterin Alexandra Scherer nutzte die Gelegenheit, um mit der Pfarrerin und ihren Schäfchen ins Gespräch zu kommen, aber auch um das leckere Essen zu genießen. Fast schienen die Organisatorinnen vom Ansturm ein wenig überrascht. Aber rasch wurden zusätzliche Stehtische herbei geschafft, so dass alle einen Platz zum Essen fanden.

Einige Besucher waren einhundertprozentige Stammgäste. Sie hatten sich keinen einzigen Termin entgehen lassen, seit das Eintopfessen für den guten Zweck, das im Rahmen der ökumenischen Aktion „Soziale Gerechtigkeit“ im Juni 2018, aus der Taufe gehoben worden war.

Weil wegen Corona die Pause seit dem letzten Mal im März 2020 solange dauerte, seien alle Beteiligten hochmotiviert gewesen, endlich wieder für den guten Zweck loslegen zu dürfen. Denn der Erlös, der laut Beate Ebel „nicht im Bermuda-Dreieck verschwinden wird“, kommt zu 100% der Wurzacher Tafel zugute: Damit werden Waren gekauft, an die Tafelmitarbeiter schwierig für ihre Kunden heran kommen.

Die neue Pfarrerin, die das Mittagessen mit einem Dankgebet eröffnete und mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern die Aktion ebenfalls aktiv unterstützte, war froh, „dass endlich wieder ein Gemeindeleben stattfinden kann.“

Neben Linsensuppe, Kartoffelsuppe, Lauch-Käse Suppe und Gulasch gab es dieses mal auch Tellergerichte aus Indien und dem slawischen Sprachraum.

Dass die Bäckerei Steinhauser vom ersten Mal an die Aktion mit ihren Backwaren – natürlich kostenlos – unterstützte war Beate Ebel sehr wichtig zu erwähnen.

Wer nicht geimpft bzw. genesen war, konnte sich sogar vor Ort noch einem Schnelltest unterziehen, um in den Genuss der verschiedenen sehr leckeren Eintöpfe und Suppen zu gelangen.

 

Bericht und Bilder Uli Gresser

 

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