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Bad Wurzach - Die Klassenstufe 9 mit rund 80 Jugendlichen der Realschule Bad Wurzach hatte unter Federführung der Karrierebegleiterin Hildegard Mühler mit Personalern verschiedener Firmen und Institutionen aus der Region am Tag von „Fit in die Bewerbung“ online Bewerbungsgespräche geführt.

In einer Feedbackrunde zeigten sich die Personalleiter begeistert. Petra Romer-Aschenbrenner von Boehringer Ingelheim sagte „Ich habe sie seit Pandemiebeginn bereits an mehreren solcher oder ähnlicher Veranstaltungen teilgenommen, Aber keine war so gut organisiert, wie Fit in die Bewerbung in der Realschule Bad Wurzach. Außerdem sind die Schüler*innen alle sehr gut informiert ins Gespräch gekommen, was die Ausbildungsstellen und die Firma anbelangt.“

Auch Anja Fürst von der Volksbank Allgäu-Oberschwaben war beeindruckt: „Ich bin begeistert, es hat alles super und reibungslos funktioniert - sogar meine Technik. Die Schüler und Schülerinnen waren super pünktlich und perfekt vorbereitet. Es waren ganz tolle Gespräche, wirklich alle acht, die ich führen durfte - ich bin echt sprachlos. Natürlich ist ein persönliches Gespräch immer besser, es war jedoch eine sehr gute Alternative.“

Sie bedankte sich auch noch einmal ausdrücklich bei Hildegard Mühler für die gute Vorbereitungsarbeit.

Mühler freute sich über die positive Resonanz und wollte ihrerseits wissen, wie die Schüler die Gespräche empfunden haben. Mit der Klasse von Frederick Charles unterhielt sie sich darüber.

Das anfängliche Aufgeregt-Sein habe sich dann rasch gelegt, zumal bei der Vorbereitung in der Schule ja die Grundlagen bereits gelegt worden waren. Bei Fragen nach Vereinen und sozialem Engagement sowie dem Umgang mit Lehrern und Mitschülern, erklärte Mühler, ging es den Personalern darum, die Teamarbeit und den Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten zu erfragen.

Frederick Charles erklärte den Schülern die Absicht, die hinter der Frage nach den eigenen Stärken und Schwächen stehe. „Darüber zu reden führt weg vom reinen Interview, zeichnet aber ein gutes Bild der Persönlichkeit des Bewerbers, der damit ja auch gut Eigenwerbung betreiben kann.“ Die Schüler wiederum stellten Fragen zum Ablauf der Ausbildung, zu Berufsschulzeiten, aber auch zu Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Personaler hätten ihnen auch gute Tipps gegeben, wie man in den Gesprächen auftreten solle.

Für das Aussehen, die richtige Bekleidung und weitere Benimm-Regeln (Pünktlichkeit, Kleiderordnung, Begrüßungsregeln, Individualabstand etc.) hatten die Schüler dann am Nachmittag mit einer Stilberaterin noch ein entsprechendes Training.

Schulleiter Dietmar Schiller war in Seinem Fazit dieses Tages voll des Lobes über die Organisation von Hildegard Mühler, die Zusammenarbeit mit den Personalern der Firmen aber nicht zuletzt auch über seine Schüler: „Sie haben die Zeit gut genutzt und waren vorbildlich vorbereitet.“ Es sei für beide Seiten ein gewinnbringender Tag gewesen, beide hätten Kontakte geknüpft. Manche Schüler wurden eingeladen, sich später tatsächlich bei der jeweiligen Firma zu bewerben.

Die Schüler seien von den Lehrkräften sehr gut vorbereitet worden und sie hätten diesen Tag sehr ernst genommen. Dietmar Schiller stimmt mit der Karrierebegleiterin überein: „Dies ist ein Format und eine Alternative für die Zukunft.“

 

Bericht Ulrich Gresser Bild Realschule

 

 

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