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Bad Wurzach - Seit Dienstag und noch bis 19. Mai brüten die 81 Abiturienten des Abitur-Jahrganges 2021 über ihren schriftlichen Prüfungen, natürlich unter coronakonformen Bedingungen.

Schulleiter Klaus Amann sieht den Prüfungen optimistisch entgegen, auch wenn die vergangenen eineinhalb Jahre alle Beteiligten vor große Herausforderungen gestellt haben. „Denn aufgrund der ausgefallenen Klassenfahrten und weil vor Weihnachten gerade einmal fünf Tage Lockdown-bedingt ausfielen, hatten die Abiturienten noch nie soviel Lernzeit und Unterricht, um sich auf die Prüfungen vorzubereiten.“ Auf der anderen Seite verlaufen die Prüfungen in diesem Jahr anders. Zum einen war seitens des Kultusministeriums die Stoffmenge eingegrenzt worden und auch die Lehrer hatten zusätzlich die Möglichkeit, eine kleine Themenvorauswahl zu treffen. Eine andere Hürde war schon vorher gefallen: Die Prüfungsfächerpflicht etwa in Deutsch gehörte für den diesjährigen Abiturjahrgang bereits der Vergangenheit an.

Im Fach Deutsch, mit welchem am Dienstag der Startschuss für die schriftlichen Reifeprüfungen fiel, stellten sich 40 Prüflinge den gestellten Aufgaben. Und auch diese waren aufgrund von Wahlmöglichkeiten reduziert worden.

Auf bis zu fünf Räume à zehn Schüler verteilt – die größte Gruppe wird mit 50 Teilnehmern im Fach Englisch sein – schreiben die Abiturienten mit Abstand und Maske ihre Prüfungen. „Alle 20 Minuten wird von der Aufsicht gelüftet, dann können die Schüler kurz ihre Maske abnehmen.“ Er erklärt auch, warum die Prüfungen in diesem Jahr sich länger hinziehen: Am heutigen Donnerstag steht die Physikprüfung mit 21 Schülern an, die bisher immer gemeinsam mit Biologie und Chemie geschrieben wurde. Die naturwissenschaftlichen Fächer erhielten jeweils einen eigenen Prüfungstermin, den Abschluss der schriftlichen Prüfungen wird am 19. Mai Biologie bilden.

Möglichkeit und Zeit zum Durchschnaufen und Feiern hat der diesjährige Abiturjahrgang, dessen Motto „Pirates of the CarABIan – Der Fluch hat ein Ende“ lautet, derzeit nicht. Aber es besteht für sie die Hoffnung, dass nach den mündlichen Prüfungen, die vom 12.-14. Juli stattfinden werden, dank der Impfungen sich Feiermöglichkeiten ergeben werden.

 

Bericht: Ulrich Gresser
Fotos: Klaus Amann

 

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