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Bad Wurzach - Wie in vielen Städten in ganz Deutschland, beteiligten sich auch in Bad Wurzach am 01. April zahlreiche Eltern und Großeltern an der ersten Kinderschuh-Aktion. Dabei machten sie flashmobartig vor Rathäusern mit Kinderschuhen, Kuscheltieren, Luftballons und Schildern auf die Wünsche, Sorgen, Nöte und Hoffnungen von Kindern und Eltern aufmerksam. Denn Kinder haben keine Lobby und sind die Hauptleidtragenden vieler Maßnahmen und Einschränkungen.

 

Seit über einem Jahr gibt es Einschränkungen und Verbote, die nicht nur Erwachsene, sondern in ganz besonderem Maße vor allem Kinder treffen. Ihre Lebensqualität und Entwicklungsmöglichkeiten sind seit Monaten kaum mehr vorhanden und eine Besserung ist nicht in Sicht – ganz im Gegenteil.

Die Bundes- und Landesregierung lassen sich in Ihrem orientierungslosen Aktionismus immer noch abstrusere Vorschriften einfallen, die kaum mehr etwas mit Logik, Gesundheitsschutz oder zielgerichteten Maßnahmen zu tun haben. Gleichzeitig schaffen Sie es in mehr als 12 Monaten nicht ihre elementarsten Hausaufgaben zu erledigen, Konzepte für Schulen zu erarbeiten und Ordnung in das heillose „Zahlen- und Testchaos“ zu bringen, auf dessen Basis alle Maßnahmen fußen.

Statt die „Kirche im Dorf zu lassen“ wurde eine rote Linie nach der anderen überschritten. „Maßnahmen dürfen dabei nicht hinterfragt werden“, jegliche Kollateralschäden sind dabei kritiklos hinzunehmen, andererseits droht umgehend die Diffamierung als „Querdenker“, „Coronaleugner“, „Covidiot“ oder gar „Verschwörungstheoretiker“.

Massive Einschränkungen und Vorschriften an Schulen wie Abtrennungen zu anderen Klassen, Abstand zu Mitschülern, Maskenpflicht und künftig ein „Testzwang“ oder Wechselunterricht, Home-Schooling und Fernlernen lassen kaum noch elementarste Bildung und Entwicklung für Kinder zu. Noch schlimmer wird es in der Freizeit. Jegliche Angebote der Sport- und Musikvereine, Schwimmbäder und Freizeiteinrichtungen sind untersagt und belasten die Kinder tagtäglich enorm. Schlittenbuckel und Familienhotspots werden von der Polizei kontrolliert. Zahlreiche Kinderpsychologen schlagen Alarm. Fast jedes 3. Kind ist inzwischen psychisch auffällig, wie die COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ergab.

Oft wird vorgebracht, Kinder könnten doch gut mit Masken und Einschränkungen umgehen und würden sich schnell an die „neue Normalität“ gewöhnen. Doch das täuscht, Kinder leiden meist stumm und nehmen dabei viele Dinge hin oder geben womöglich sich selbst noch die Schuld dafür!

 

Wir möchten allen verantwortungsvollen Eltern Mut machen, sich gegen unverhältnismäßige Verbote und Einschränkungen stark zu machen, Vorschriften auf Rechtmäßigkeit und Sinnhaftigkeit zu hinterfragen und sich entsprechend zu äußern. Jeder sollte in einer Demokratie seine Meinung frei vertreten können. Nichts ist schädlicher für eine lebendige Gesellschaft, als eine schweigende Masse.

Den Stadtverantwortlichen ist es anzurechnen, dass sie diese Form der stillen und friedlichen Meinungsäußerung zugelassen haben. Es wurde berichtet, dass sich auch Frau Scherer persönlich ein Bild von den Anliegen gemacht hat. Es ist zu wünschen, dass sie als Vertreterin der Bürger die Anliegen der Kinder und Eltern direkt an die verantwortlichen Landespolitiker weitergibt!

Unsere Kinder brauchen LEBEN und LACHEN!

 

Besorgte Eltern der Wurzacher Gedenkaktion für Kinder
(Namen der Redaktion bekannt)

 

 

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