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Unterschwarzach - Pfarrer Notz sagte in seiner Predigt zum Kirchweihgottesdienst: „Wir brauchen das Gemeinwesen.“ Und die Gemeinschaft der Unterschwarzacher Christen war es, die während der vergangenen fünf Jahre die Kirchenrenovation sowie die Sanierung der den Kirchplatz umgebenden Mauer, sowie die Gestaltung des Kirchenplatz vorantrieben, die Pfarrer Notz an diesem Kirchweihsonntag segnete.

 

„Heute ist ein Tag der Dankbarkeit und Freude, “ fuhr er in seiner Predigt fort. Dankbar müssten die Unterschwarzacher sein, dass es viele Generationen und Menschen vor ihnen gegeben habe, die diese Kirche gebaut und gepflegt haben.

„Wunderschön“ sei der Kirchplatz geworden. Die Freud am Schönen, die Freude am Leben, Jesus Christus bringe diese Freude in unser Herz.

Einen besonderen Applaus erhielt der Kirchenchor für die schöne Gestaltung des Gottesdienstes, während die Musikkapelle Unterschwarzach für die musikalische Umrahmung der Segnungsfeier sorgte.3

Diese eröffnete mit „Ein Haus voll Glorie schauet“ die Feier musikalisch ehe die zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Andrea Maucher, die Reihe der Ansprachen eröffnete. „Gut Ding will Weile haben, was lange währt wird endlich gut.“ Kaum ein Satz treffe besser auf die Arbeit des Kirchengemeinderates in den vergangenen fünf Jahren zu, der Neues mit dem Bestehenden in Einklang bringen musste. „Diese Zeit war nicht immer einfach,“ sagte sie. „Der Weg führt auf seiner ganzen Breite auf das Kirchenportal zu , Bänke laden zum Verweilen ein und im Frühjahr wenn die Blumenbeete erblühen kommt Farbe ins Spiel.“

Aber Maucher ging auch auf die Kosten der Sanierung ein: Das gesamte Projekt werde 1,390 Mio. € kosten, wovon die Diözese 1,142 Mio. € übernehmen wird. 90.000 € sind an Spenden vorgesehen. Sie dankte auch den Nachbarn, die viel Geduld gezeigt und oft die Handwerker bei ihrer Arbeit unterstützt hätten.

 

Ortsvorsteherin Silvia Schmid, dankte – auch im Namen der anwesenden Bürgermeisterin Alexandra Scherer – allen in Reimform für das gemeinsam Geschaffene: „Wenn Menschen einen Plan haben, Kann etwas gelingen, Wenn Menschen ihr Wissen einbringen kann etwas gelingen...Wenn sie etwas gemeinsam tuen, ist etwas gelungen! Ich bin stolz auf die Unterschwarzacher.“

Besonders freute sie sich, dass die Betonplatte mit der Friedenstaube, ein gemeinsames Werk einer Gruppe von Firmlingen, auch auf dem neugestalteten Kirchplatz wieder seinen Platz gefunden hat. Sie war sich auch sicher, dass der verstorbene ehemalige Unterschwarzacher Pfarrer Nagl „uns aus dem Himmel ein Lächeln schenkt“ .

Pfarrer Notz, sagte, ehe er zur Segnung schritt: „Heute ist ein Tag der Dankbarkeit.“ Er habe den Kirchengemeinderat einfach „machen lassen“. Nur ab und zu habe er mal unterschreiben dürfen. In Unterschwarzach gebe es viel Kostbares – er lobte u.a. auch die Ortsvorsteherin und Bürgermeisterin Scherer für die neue Ortsmitte – aber etwas besonderes sei „das Gemeinwohl in unserem Herzen“. Dieser Platz für Begegnungen gehöre dazu. Ein besonderes Dankeschön ging auch an den Kirchengemeinderat und Architekten Bernd Egenter, der selbst krankheitsbedingt nicht dabei sein konnte, aber da er nur wenige Meter entfernt wohne, den ihm gebührenden Applaus sicher mitbekäme.

Und während Pfarrer Notz die von Planstatt Senner rund um die Kirche neuangelegten Wege segnete, spielte die Musikkapelle ganz passend „Großer Gott wir loben Dich.“

Die für die Sanierung der Kirchenmauern zuständige Architektin Cornelia Welte dankte im Namen der Handwerker für das in sie gesetzte Vertrauen. Die Mauern hatten so manche Überraschung für Architektin und Handwerker parat. Was ihr bei ihrer Arbeit in Unterschwarzach besonders auf gefallen war: „Das große Engagement und Interesse des Kirchengemeinderat-Team an unserer Arbeit.“

Neben einer kleinen Broschüre mit Erklärungen zur Bepflanzung des Kirchplatzes, lagen auch Überweisungsformulare für Spendenwillige aus. Den Spendern dankte Pfarrer Notz bereits im Voraus ganz herzlich. „Allen, die mit uns die Freude über die Erneuerung teilen, ein herzliches Vergelt´s Gott, das Gleiche allen, die das Leid des Zahlens mit uns teilen. Sicher kennen Sie das Wort: „Geteiltes Leid – halbes Leid; Geteilte Freude – doppelte Freude!“

 

Bericht und Bilder Uli Gresser

 

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