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Bad Wurzach - Der Geschäftsmann und Vorsitzende des Türkischen Kultur- und Bildungsvereins Bad Wurzach Fuat Karaismailoglu ist, wie man lesen kann, an der Veröffentlichung einer Gedenk-Briefmarke zur Abschaffung der Hagia Sofia in Istanbul als Weltkultur erbe beteiligt, wobei damit im nachhinein üppige internationale Fördermittel über die Dauer von 80 Jahren in den Sand gesetzt worden sind.

 

 

Was hat dieser Geschäftsmann und selbsternannte Integrationsförderer Karaismailoglu doch für ein übersteigertes Geltungsbedürfnis? 50% der türkischen Wähler lassen sich wie dieser wohl immer noch von der Mogelpackung Erdogan blenden. Denn die Umwandlung der Hagia Sofia in eine Moschee ist keine weltmännische Großleistung des türkischen Präsidenten, sondern allein eine willkommene und großspurig inszenierte Wahlpropaganda und Medien-Show gewesen - mit genannten 350000 Teilnehmern ohne jegliche Corona-Schutzmaßnahmen -, wenn zeitgleich für sein Land wirtschaftliche wie außenpolitische Erfolge ausbleiben und seine Popularität sich auf verbale Aggressionen und kriegerische Drohungen und Aktionen reduziert.

 

Eine armselige Bilanz. Aber eigentlich alles beim Alten. Nur der Philatelist mag sich vielleicht einer neuen Briefmarke erfreuen.

 

Erhard Hofrichter
Bad Wurzach

 

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