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Bad Wurzach - Lissmac bietet beim Tag der offenen Ausbildungstür Jugendlichen Einblicke in seine Ausbildungsmöglichkeiten. Die Ausbildungsleiter Ralf Brzuska und Bernd Kolb, verantwortlich für die Ausbildungsberufe im kaufmännischen Bereich, standen gemeinsam mit Azubis für Fragen und Informationen für die Besucher bereit.

 

 

Nachdem die Besucher sich wegen der Corona Auflagen anmelden mussten, hatten die beiden an diesem Samstagvormittag viel Zeit für jeden Jugendlichen, um ihnen und ihren Begleitpersonen bei einer Führung durch die Fabrikhallen Fragen zu beantworten und den Ablauf der verschiedenen Ausbildungen zu erklären.

 

Ralf Brzuska ist seit sieben Jahren bei Lissmac für den gesamten Ausbildungsbetrieb bei Lissmac mit seinen rund 30 Auszubildenden (Lehrlinge und BA-Studenten) zuständig und als Mitglied in der Prüfungskommission der IHK „Da weiß ich wie der Hase läuft.“ Das heißt, dass er seine Lehrlinge sehr gut auf ihre Prüfungen und ihren zukünftigen Beruf vorbereitet.

 

Bernd Kolb ist seit 19 Jahren für die Koordinationspläne zwischen den Abteilungen verantwortlich, also dafür, welcher Azubi wann in welcher Abteilung mitarbeitet. Außerdem ist er bei Lissmac der Ansprechpartner der IHK und der gewerblichen Schulen.

 

LISSMAC bietet derzeit zehn unterschiedliche Ausbildungsberufe in den zwei Fachbereichen an. Bei der Führung durch die Fertigung mit Bruska konnte z.B. der 14jährige Maximillian Räth, der gemeinsam mit seinem Vater Martin gekommen war,, in die technischen Berufe hinein zu schnuppern. Bruska riet ihm, sollte es mit seiner Bewerbung nicht klappen, alternativ die einjährige Berufsfachschule zu besuchen, bei der er auch mit dem entsprechenden Berufsbild in Berührung komme. Maschinen zum Fräsen und Drehen, für die Blechverarbeitung mit Biegen und Entgraten, zum Teil aus eigener Produktion lagen ebenso an Strecke wie die Montagestraßen, in den denen die verschiedenen Produkte von Lissmac montiert werden.

 

Ralf Brzuska rät den Jugendlichen auch dazu, eine mögliche Lehrzeitverkürzung nicht an den Anfang ihre Ausbildungszeit zu setzen, da im Falle der technischen Berufe die für die Gesamtnote zu 40 % zählende erste Prüfung bereits nach einem halben Jahr erfolge.

 

Voraussetzung für die technischen Berufen seien gute Kenntnisse in Mathematik, Physik oder Chemie. Bei den kaufmännischen Ausbildungen liegen die Prioritäten neben Mathe auf guten Sprachkenntnissen in Deutsch und Englisch, wegen der guten Außenkommunikation. Denn auch schon die Azubis hätten viel mit Kunden und Mitarbeitern anderer Firmen zu tun, erläuterte Bernd Kolb seinen Schützlingen bei den Führungen durch das Werk.

 

Am Ende der Tour gab es Informationsblätter zu den verschiedenen Ausbildungsberufen für die potentiellen Azubis.

 

Bericht und Bild Uli Gresser

 

 

 

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