DBSZ DBSZ BadWurzach 1200v01

Bad Wurzach - Der Samstag des Ju-Ka-Festival in Bad Wurzach gehörte neben den vormittäglichen Workshops bei den Lehrern der Jugendmusikschule Bad Wurzach und einigen hochkarätigen Gastdozenten dem Rahmenprogramm.

Nach den ersten Konzerten und der wohlverdienten Stärkung ging es in den Kurpark, wo 12 spezielle Stationen von „Spiel ohne Grenzen“ auf die Jugendlichen warteten.

Ersonnen hatte den Parcours die Geschwister Ida und Felicitas Vincon. Da mussten die Gruppen dann so unterschiedliche Stationen wie Handtuchvolleyball, bei „Unisono“ synchron Fragen zu beantworten, oder Gegenstände akkurat aus Getränkekisten nachzubauen. Wie weiland bei der Fernsehunterhaltungssendung, bei der sich auch eine Bad Wurzacher Mannschaft einmal beteiligt hatte, war natürlich auch eine Gut eingeseifte Rutschbahn zu bewältigen um danach noch mit einem Tennisball möglichst die ganze Dosenpyramide abzuschießen.

Die Jugendfeuerwehr etwa betreute die Schlauchkegelbahn, bei der es galt, beim Ausrollen der neongelben Schläuche möglichst viele Holzkegel ab zu räumen. Unterstützt wurde die Stadtkapelle noch von vielen weiteren freiwilligen Helfern wie der DLRG, die einen besonderen Personentransport zwischen den beiden Achbrücken beim Kurhaus sicherte. Aber auch Jugendrat, Jugendchor, Ministranten und Turner beteiligten sich personell an der Gaudi.

Die Siegerehrung am Sonntag sah dann die JuK "Young blood" als Sieger, vor der Juka-Dettingen-Erolzheim-Kirchberg. Im Stechen wurde Platz drei entschieden: Die Juka Petra Springers behielt knapp vor ihrer ehemaligen Juka Illertal-Rottal die Oberhand, Platz fünf ging an die Ju-Ka Eberhardzell-Füramoos-Ellwangen- Mühlhausen vor derjenigen aus Isny, welche die bayerischen Gäste aus Dinkelscherben hinter sich lassen konnte. Dahinter rangierte die Jumuka Renhardsweiler-Otterswang-Reichenbach, Schlusslicht bildete die zahlenmässig kleinste Vertretung aus Bad Schussenried. Für die drei Erstplatzierten gab es Pokale, jede Ju-ka erhielt einen kleinen Festi„Wal“ als Maskottchen.

 

Am Abend spielte dann für die 250 Jungmusikanten die Band „Die Dorfheiligen“.

Nicht ohne Hindernisse: Band und Jugendliche hatten sich gerade „ein gegrooved“ als ein Defekt am Stromgenerator der Band den Stecker zog. Nach erfolgter Reparatur konnte aber auch ein Regenschauer die Feiernden nicht abschrecken, die begeistert auf den Bierbänken tanzten.

Als dann um Mitternacht die Musik verstummte, war das Festivalgelände sehr schnell verwaist, die Jungs und Mädels waren ganz schnell in ihren Quartieren im Schulgebäude verschwunden, denn die Nacht zuvor hatte ihre Spuren hinterlassen.

 

Der Sonntag begann dann um 9.30 Uhr mit einem von Pfarrer Stefan Maier zelebrierten Gottesdienst im Pausenhof, den die Ju-Ka Bad Wurzach musikalisch begleitete. Schwester Tobia aus dem Kloster Reute, die bereits bei der Vorbereitung des Gottedienstes beteiligt war, ließ sich gemeinsam mit Pfarrer Maier von den Jugendlichen – analog zum Evangeliumswort dieses Sonntages –deren Wertevorstellungen aufzeigen, welche dann Gegenstand der Fürbitten wurden: Familie und Freunde, Glauben, Gesundheit, Musik, Liebe und besonders – angesichts des Krieges in der Ukraine – Frieden.

 

Bericht und Bilder Uli Gresser

 

 

 

Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben!

­