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Bad Wurzach - Mit dem Konzert des KVJBO gelang Petra Springer und ihren Mitstreitern von der Stadtkapelle zum Auftakt ein richtiger Coup: Das mit vielen einheimischen jungen Musikerinnen und Musikern gespickte Orchester bot eine klasse Vorstellung, so richtig nach dem Geschmack der Ju-kaler.

Mit dem ungarischen Konzertmarsch „Attila“ von Julius Fucik eröffnete Thomas Wolf, der Dirigent des Kreisverbandsjugendblasorchester mit seinen Musikerinnen und Musikern das Konzert, für das sie wetterbedingt kurzfristig vom Musikpavillon in den Kursaal umziehen mussten.

Dann folgte mit Keyif, dem Pflichtstück des Wettbewerbes in Prag, wo das Kreisverbandsjugendblasorchester (KVJBO) vom 23. bis 26. Juni zu Gast beim Internationalen Blasorchesterwettbewerb in Prag war. Die rund 60 jungen Musikerinnen und Musiker stellten sich dort mit einem sehr anspruchsvollen Wettbewerbsprogramm in der Höchststufe einer internationalen Jury und wurden dafür mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Dirigent Thomas Wolf hatte das Orchester in den letzten Monaten akribisch auf die Teilnahme vorbereitet. Weitere Teilnehmer waren Orchester aus Tschechien, Slowenien und Polen.
Bei dem Percussion-geprägten Stück bewiesen die jungen Musiker, dass sie ähnlich – im positiven Sinne genialistisch „verrückt“ sind – wie ihr musikalischer Leiter.

Das Concierto de Aranjuez, bekannt durch den Film „Brassed Off“, ist im Original für Gitarre geschrieben, beim Konzert des KVJBO übernahm Alexander Weber aus Amtzell am Fügelhorn den Solopart und begeisterte damit die Ju-Ka MusikerInnen der 10 Jugendkapellen, die sich zu dem Festival angemeldet hatten.
The Incredibles, die Filmmusik aus dem gleichnamigen Film hatte alles was die Musiker fordert, Bigband-Sound mit viel Drive. Mit dem von Francisco Magalhaes arrangierten Medley bekannter Scorpions-Hits trafen die jungen MusikerInnen des KVJBO ebenfalls den Geschmack der jungen Zuhörer.

Mit dem Konzertmarsch „Aan mijn Volk“ vom Marschkönig Johan Wichers begann die Kehrtwende hin zum traditionellen Genre der Blasmusik, die mit der Polka Ehrenwert von Martin Scharnagl ihre Fortsetzung fand und eigentlich das Ende des offiziellen Programms darstellen sollte. Doch nicht mit den Juka-Musikanten:
„Hobbits“dem Klassiker aus der Symphonie Nr. 1 von Johan de Meij „Der Herr der Ringe“ bekamen sie die stürmisch geforderte Zugabe. und damit nicht genug:
„Can you English please“ , den nicht nur bei den Juka´s sehr beliebten Mega-Hit von den Fäaschtbänklern, gabs von Thomas Wolf und den MusikerInnen des KVJBO noch obendrauf.

Petra Springer, Cheforganisatorin und Klaus Wachter, quasi Manager des KVJBO waren am Ende hochzufrieden über den äußerst gelungenen Auftakt zum ersten Bad Wurzacher Juka-Festival.

 

Bericht und Bilder Uli Gresser

 

 

 

 

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