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Bad Waldsee

Region - u. a. Bad Wurzach - Polizei bittet nach Brand um Zeugenhinweise | Aitrach - Betrüger ergaunern fünfstelligen Betrag | Aulendorf - Diebin versteckt Diebesgut in Mülltonne | Leutkirch - Auto fährt gegen Zapfsäule | Wolpertswende - Häusliche Auseinandersetzung | Wangen - Unfallflucht bei  Beruflichem Schulzentrum

Haisterkirch - Hans-Peter Waibel, vom Vorstandstrio des Musikvereins Haisterkirch, eröffnete die Jahreshauptversammlung 2021 des Musikvereins Haisterkirch dieses Mal in der Gemeindehalle Haisterkirch. Die Corona-Pandemie hatte gar vieles durcheinander gebracht.

Ravensburg/Region - Mehr und mehr Menschen interessieren sich angesichts des anhaltenden Zinstiefs für Aktien oder Aktienfonds. Ein Grund: Nach den Corona-Dämpfern haben sich die Börsen schnell wieder erholt und neue Höchststände erreicht. Aber wie geht es nach der Bundestagswahl weiter? Welche Trends sind für das Sparen und die Geldanlage jetzt interessant? Der Wertpapier-Webcast von Sparkassen und Deka gibt Antworten.

Region - u. a. Baienfurt - Fahrzeug entwendet | Alkoholisiert über rote Ampel gefahren - Unfall | Willhelmsdorf - Angebranntes Essen führt zu Feuerwehreinsatz | Aulendorf - Unter Drogen am Steuer | Isny - Strafanzeige nach Parkrempler | Alkoholisierter Mofa-Lenker | Kisslegg - Roller frisiert | Falsches Kennzeichen angebracht - Anzeige | Leutkirch - Wahlplakate beschmiert | Aitrach - Polizei zieht unsicheren Lkw aus dem Verkehr

Bad Waldsee - Der Museums- und Heimatverein hält am Donnerstag, 16. September um 19.30 Uhr seine Hauptversammlung ab.

Bad Waldsee - Am Samstag, den 16.10.2021 wird der FV Bad Waldsee wieder Alteisen und Schrott sammeln.

Haisterkirch - Die beiden Ideengeberinnen Andrea Pfister und Ulrike Appenmaier (Foto von links) waren mit dem Ergebnis dieses 2. „Kürbisflohmarkts“ am vergangenen Samstag in Haisterkirch höchst zufrieden. Zwar fand ihr Vorhaben nicht dieselbe Resonanz bei Anbietern wie vergangenes Jahr. Aber ihr Fazit war durchaus positiv.

Bad Waldsee - Am Sonntag 19. September findet um 11 Uhr in der kleinen Galerie im Haus am Stadtsee die Vernissage zur Eröffnung der Ausstellung "Angelika Zeller - Gespinste" statt. Die Öffentlicheit ist herzlichst eingeladen.

 


ANGELIKA ZELLER -GESPINSTE-
Die Einführung hält Thomas Warndorf

Ausstellung vom 19.9. bis zum 17. 11.21

Bitte beachten:
Teilweise Sperrung der Wurzacherstraße aufgrund von Bauarbeiten (Einmündung Hittisweilerstraße bis Wurzacher Tor)
Alternative Parkmöglichkeiten: Am Strand- und Freibad in Bad Waldsee

 

KATALOGTEXT VON HARRY WALTER
Die gestickte Welt von Angelika Zeller ist naiv und perfid zugleich. In hinterhältigen Schlingen führt sie uns über eine kindliche Bildsprache in die Untiefen der Seele; dorthin, wo falsche Gefühle zu echten Gesichtern werden, und umgekehrt. Doppelbödiges ist hier gleich mehrfach angelegt. Die mit recht biederen Vorstellungen behaftete Praxis geduldigen weiblichen Stickens wird von der Künstlerin fast liebevoll aufgegriffen, um sogleich wieder – Stich für Stich – perforiert und konterkariert zu werden. Der in die „Heimarbeit“ investierte Fleiß amortisiert sich hier am Ende auch nicht als dekorativer Zugewinn. Im Gegenteil: In den aus einer Unzahl bunter Fäden zusammengesetzten Porträts kann schon aufgrund der gewählten Technik keine malerische oder graphische Finesse aufkommen, nicht einmal der Duktus einer Handschrift, erst recht keine versöhnliche Ornamentik. Nichts kann sich in diesen verfitzten Porträtlandschaften wirklich zu einem „Bild“ abrunden. Die einzelnen Fäden laufen neben- und übereinander her, ohne je miteinander zu verschmelzen: Wenn sie verschwinden, dann auf die andere Seite. Dort führen sie ein konfuses Schattenleben; zum Teil sind sie abgeschnitten, zum Teil führen sie auf abstrus anmutenden Umwegen wieder auf die Bildseite zurück, um dort zu jener speziellen zellerschen Tiefenschärfe beizutragen, deren haptische Qualitäten sich in einigen Fällen zu autonomen dreidimensionalen Objekten steigert. Dann kann ein Kopf zum Sofakissen werden, in das man allerdings nur ungern den eigenen betten würde. Jedenfalls nicht, ohne auf schlechte Träume zu spekulieren.

 

AUSZÜGE AUS EINER REDE VON UWE DEGREIF
Angesichts Angelika Zellers Stickarbeiten spürt man sofort, hier hat eine keine Scheu deutlich zu sein, und, falls erforderlich, auch weh zu tun. Einerseits.
Andererseits rührt sie uns mit ihren Verkleinerungen und etwas altmodischen Motiven immer wieder an. Sie lenkt unseren Blick nach hinten, löst Erinnerungen aus. Immer wieder kreuzen sich unsere Blicke mit denen auf den Tüchern. Dann können wir nicht anders als empathisch zu reagieren und Mitgefühl zu entwickeln.
In Angelika Zellers Kunstwerken wirken Ferne und Nähe.
Sie legt den Fadenverlauf offen, führt die Fäden in unterschiedlichen Schichten kreuz und quer und hebt sie als eigenständiges Gestaltungsmittel hervor.
Wie bei einer Zeichnung Alberto Giacomettis verdichten sich längere Striche zu einem Motiv.
Aus meiner Sicht schafft Angelika Zeller eine Art kritischen Realismus. Zwar macht sich die Künstlerin nicht im historischen Sinne daran schlechte gesellschaftliche Verhältnisse zu benennen, viel mehr konfrontiert sie uns mit Situationen die gleichermaßen Leid verursachen können.
Wer regelmäßig in Ausstellungen zeitgenössischer Kunst geht, der lernt Irritationen auszuhalten. Man könnte auch sagen, der lernt ihnen auszuweichen. Indem man sich die Sichtweise der Künstler zu eigen macht, sich auf ihren Standpunkt einlässt, gilt die Provokation nicht mehr einem selbst. Indem man die Richtung des Angriffs nachvollzieht, entschärft man ihn.
Allerdings will mir das bei Angelika Zellers Kunst nicht immer gelingen.
Tücher die sie in Bearbeitung hat verschmutzen, Beschädigungen stellen sich ein und Risse zeigen sich. Angelika Zeller konfrontiert mich mit einem Eigensinn der mir meine Grenzen aufzeigt. Hier setzt eine nicht auf Dauer und Beständigkeit, sondern ganz auf den Augenblick. Sie lässt meinen Glauben an die Überzeitlichkeit von Kunst als überzogen erscheinen.
Sicherlich könnte man diese Fadenbilder in wertvolle Bilderrahmen stecken, um ihnen etwas von ihrer Ungestalt zu nehmen, und vermutlich würde dieser Giftentzug ein Stück weit gelingen.
Zeitgenössische Kunst ist heute ein Teil der Mode und des Lifestyle geworden, eine Nähe zum Design und zu den Mächtigen ist für viele Künstler programmatisch. Firmen, Banken, Behörden schmücken sich mit Ihnen. Insofern beharren die Arbeiten von Angelika Zeller auf einem Gegenpunkt. In ihnen kehrt das Unmodische mit Macht zurück und wird das längst Abgelegte erneut ins Licht gestellt.
Der Kontakt mit ihnen offenbart für Momente, dass sich Dinge und Menschen überleben. Manche Gesichter scheinen unter unseren Blicken weiter zu altern.
Dem verrinnen der Zeit gibt Angelika Zeller mit ungewöhnlichen künstlerischen Mitteln Ausdruck.
Sie ist eine Meisterin einer Ästhetik der Traurigkeit. Der Eindruck von etwas Verlorenem ist für mich allgegenwärtig.

 


 

Bad Waldsee - Drei Waldseer Triathleten absolvieren nach der langen Coronapause die Königsdistanz im Triathlonsprot – die Langdistanz oder auch Ironman genannt. Die zu überwindenden Strecken sind 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und abschließend einen Marthon laufen. Für dieses Saisonhighlight hat sich Marco Konrad für den Wettkampf in Kopenhagen sowie Hugo Maurer und Berthold Gütler für den Wettkampf im schweizerischen Thun entschieden.

Wolfegg/Reute - Erneut eine herbe Enttäuschung erlebten die zahlreichen Reutener Anhänger beim Gastspiel am Wolfegger Eisweiher, die Gäste mussten mit einer deutlichen 2:6-Pille die Heimfahrt antreten und kassierten die zweite Niederlage in Folge.

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