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Bad Waldsee-Osterhofen - Jetzt am 1. Mai 2022 konnten die beiden Initiatoren (Foto von links) Florian Eisele und Michael Waibel das 2017 ins Leben gerufene Benefiz-Maifest in Osterhofen wieder durchführen.

Dank der Initiative der Macher und dem großen Team von Helferinnen und Helfern wurde das Maifest wieder zu einem Renner wie letztmals 2019. Denn die Corona-Pandemie vereitelte 2020 das Festgeschehen. Auch im letzten Jahr durfte nur eine Ersatzlösung mit einem Verkaufsstand verschiedenster Essprodukte auf der Parkzone nahe der Kapelle von Osterhofen eingerichtet werden.

Ziel des jungen Veranstaltungsteams ist es, den Erlös des Festes stets für die sanierungsbedürftige Kapelle zu spenden. Das Fest mit netter Unterhaltung und reichhaltigem Essens- und Getränkeangebot, auch mit Kaffee und Kuchen wurde dieses Jahr ganz in die Nähe der Kapelle verlegt in den Hofbereich von „Didi`s Bierstadl“ (ehemals Gaststätte „Dorfbrunnen“). Eng ging es da her bei dem großen Besucherzustrom um die Mittagszeit.

Das Zelt war voll belegt. Der große Vorteil aber war, dass die Betreiber der neu gestalteten Gaststätte ihre ganzes Areal kostenfrei zur Verfügung stellten als Spende für den Förderverein Kapelle Osterhofen. Die Ortsvorsteherin Rosa Eisele und der 1. Vorsitzende des Fördervereins Markus Schmid, der an einem Verkaufsstand gespendete Dosen mit schmackhaften Gulaschsuppen anbot, freuten sich über den riesigen Besucherzuspruch. Darunter waren auch Repräsentanten der Stadt und der Seelsorgeeinheit

Bekanntlich setzt sich der im August 2020 gegründete Förderverein Kapelle Osterhofen e. V. massiv für die Erhaltung, Sanierung und baldige Wiederöffnung der Kapelle ein. Dass dieses Vorhaben von vielen Menschen nicht nur aus Osterhofen und der Kirchengemeinde Haisterkirch unterstützt wird, konnte man jetzt am 1. Mai wieder feststellen. Unterstützung findet der Verein durch die Stadtverwaltung, die Kirchengemeinde Haisterkirch, die Denkmalbehörde und die Diözese, wie erst kürzlich bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins bekannt gemacht wurde.

 

 

Fotos/ Text: Rudi Martin

 

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