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Bad Waldsee - Eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung Bad Waldsee, vom 17. Juni, sorgte in den Kreisen der Blasmusikkapellen für Verunsicherung und Verwirrung. Laut dieser Mitteilung sei der Probenbetrieb unter gewissen Hygienebestimmungen und einem Stuhlabstand von 1,5 m erlaubt.

Eine Vorgabe, bzw. vom Land Baden-Württemberg, getroffene und rechtsverbindliche Aussagen liegen, für den Mindestabstand im Probenbetrieb, derzeit gar nicht vor. Der Blasmusikverband Baden-Württemberg hat sich deshalb in einem Gespräch am 10. Juni auf grundlegende Regularien geeinigt.

In diesem Gespräch mit Vertretern der Breitenkultur, Ministerien des Landes und Frau Staatssekretärin Olschowski erarbeiteten die Beteiligten ein Konzept, das einen Mindestabstand von 2 Metern, gemessen von der Stuhlmitte aus, vorsieht. Bei der Vereinbarung handelt es sich um eine Empfehlung und eine Verständigung aller Beteiligten, die aber keineswegs in einem offiziellen Papier der Landesregierung so bestätigt wurde. Dennoch dient sie den Musikkapellen im Landkreis Ravensburg als Richtlinie, um die notwendigen Probeeinheiten für kommende Veranstaltungen durchführen zu können. Der Blasmusikkreisverband Ravensburg hat im Anschluss seine Mitgliedsvereine über die getroffenen Entscheidungen informiert und sie gebeten, diese zu umzusetzen.

Auf welche Grundlage, bzw. Rechtslage sich die Pressemitteilung der Stadt Bad Waldsee stützt, blieb seitens der Stadtverwaltung unbeantwortet. Klaus Wachter, stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender, hat sich mit den Musikkapellen im Landkreis jedoch dahingehend verständigt, dass die 2 Meter Regelung solange beibehalten wird, bis es aus dem Wissenschaftsministerium neue Erkenntnisse gibt.

 

Regularien des Blasmusikverband Baden-Württemberg zur aktuellen Situation

 

Bericht: Christine Hofer-Runst

 

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