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Bad Waldsee - Ein Wunsch des Gymnasiums zum 50igsten Geburtstag ging in Erfüllung. Spektrum K brachte mit Herrn Schröder einen wortwitzigen Kabarettisten und Lehrer auf die Bühne. Schade, dass nicht mehr als vielleicht 150 Zuschauer den Weg in die Stadthalle fanden.

Die Rahmenhandlung des Abends ist schnell erzählt: Der Gymnasiallehrer Schröder kommt nach coronabedingter Abwesenheit in die Schule zurück und die Schüler überlegen sich, was sie ihm zum Einstand schenken könnten. Die Diskussion in der 12 a der „Helene-Fischer“-Gesamtschule findet natürlich per WhatsApp-Chat statt. „Wie wärs mit nem Geschenk?“ „LOL, wieso das denn?“ „Der hat sich doch voll reingehängt beim Homeschooling“

Auftritt Herr Schröder. Voll dynamisch kommt der Comedian auf die Bühne. Nach ein, zwei Fragen an das Publikum, das sich mehrheitlich aus Lehrern und Schülern zusammensetzt, finden sich Protagonist und Zuschauer in ihrer wohligen Gymnasiumsblase zusammen.

Ein Kalauer jagt den nächsten: Wie heißt die Hauptstadt von Andalusien: Paracetamol. Eine Mutter hat drei Kinder: Caspar David Friedrich. Die Zuschauer durften sich vor Lachen ausschütten über das Marshmallow-Experiment, das mit Kindern im Kindergartenalter durchgeführt wurde. Und wir lernten, dass ein Drittel der Kinder der Versuchung widerstehen konnten. Und dieses Drittel war dann auch im Leben das erfolgreichere.

Die Corona-Gymnasialen-Telekommunikations Gs fanden als 2G, 3G, 5G ,G8 und G9 ebenso ihren Weg ins Programm wie die Aussage unseres Ministerpräsidenten: Warum sollten die Kinder Rechtschreibung erlernen, wenn es doch die schlauen Maschinen übernehmen können. Herr Schröder brachte auch gleich die richtigen Überforderungsbeispiele für die Algorithmen: Brief an die Großmutter: „Ich hab dich ungeheuer lieb“ oder „ich hab dich Ungeheur lieb.“ Oder die beiden Verliebten: „Nimm doch das Gummibärchen“ oder „nimm doch das Gummi, Bärchen“.

Herr Schröder bekam viele Lacher, vor allem in der ersten Hälfte des Programms. In der zweiten, als er immer philosophioscher wurde, blieben die Lacher länger aus und das über die Zuschauer niedergehende Wortgewitter hätte durchaus ein halbe Stunde früher enden können, ohne inhaltlichen Verlust.

Zum Schluss bedankt sich Marc Oberhage, Chef des Gymnasiums Bad Waldsee, bei Herrn Schröder und den Machern des Spektrum K, beides ebenfalls Lehrer. Und so bleibt doch alles in der Familie.

Was nicht vergessen werden darf: Die Schüler der Abitursklasse übernahmen die Bewirtung und Lea Dümmler am Klavier unterhielt die Besucher im Foyer .

 

Erwin Linder

 

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