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Bad Waldsee - Das außergewöhnliche Jubiläum der Diamantenen Hochzeit konnten in der vergangenen Woche Oswina und Karl Dachs feiern. Bürgermeister Matthias Henne stattete dem Jubelpaar einen Besuch ab, gratulierte herzlich und überreichte einen Geschenkkorb mit regionalen und fair gehandelten Produkten, zwei Citybus-Fahrscheine, eine Glückwunschkarte von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und eine Glückwunschkarte der Stadt Bad Waldsee.

Das Gratulieren war nur mit großem Abstand möglich, aber dafür umso herzlicher. Er kenne das Paar bereits vom Vorbeifahren, sagte Henne. Und er habe auch bereits gehört, dass die beiden sehr bekannt im Städtle seien. So freue er sich besonders, die beiden persönlich kennenzulernen. Auch die Familie war zum Gratulieren gekommen. Sobald die Corana-Krise überstanden sei, werde ein großes Fest gefeiert, da sind sich Oswina und Karl Dachs einig.

Karl Dachs ist ein waschechter Waldseer. Seine Frau Oswina, von allen Osi genannt, eine „Reingeschmeckte“, wie sie selber lachend sagt: „Ich stamme aus Mennisweiler.“ Das Paar hat vier Kinder – drei Söhne und eine Tochter. Mittlerweile bereichern zehn Enkelkinder und seit acht Monaten auch der kleine Urenkel Julian das Leben der beiden. Neben der Familie war auch die Feuerwehr stets ein wichtiger Bestandteil des Lebens der beiden. Oswina Dachs kümmerte sich um die „Feuerwehr-Wirtschaft“, Karl Dachs war aktiver Feuerwehrmann. Auch ihren Kindern und Enkeln haben sie die Leidenschaft zur Feuerwehr in die Wiege gelegt – sogar der kleine Urenkel spielt am liebsten mit den Feuerwehrfahrzeugen. Ging früher der Alarm los, dann war Oswina die erste an der Feuerwehrwache, die damals noch in der Friedhofstraße war. Denn das Paar wohnte direkt nebenan und Oswina schloss das Tor für die Einsatzkräfte auf. „Das war eine wirklich schöne Zeit“, erinnert sich das Paar.

Oswina Dachs betreut nach wie vor ältere Mitmenschen. Sie ist zudem ehrenamtliche Mesnerin der Friedhofskapelle am Stadtfriedhof und immer noch sehr aktiv. Ein gemeinsames Hobby des Paars sind Gartenzwerge. Mittlerweile zählen etwa 250 Stück zu dem beeindruckenden Fundus. Die meisten stehen im Vorgarten – derzeit sogar mit Mundschutz. Besonderheiten im Garten sind auch die Modelle des Wurzacher Tors und der Kirche St. Peter. Zum Abschied wünschte Matthias Henne dem Jubelpaar viel Glück und Gottes Segen – und eines ganz besonders: „Bleiben Sie gesund!“

 

Text/Foto: Brigitte Göppel

 

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