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Bad Waldsee - Mit dem offiziellen ersten Spatenstich für das neue Baugebiet Hungerberg in Michelwinnaden haben am gestrigen Mittwoch die Erschließungsarbeiten für 16 neue Bauplätze begonnen. Voraussichtlich Mitte/Ende September werden die Erschließungsarbeiten abgeschlossen sein, dann kann es mit dem „Häuslebau“ losgehen.

 

Bürgermeister Matthias Henne betonte beim Spatenstich, dass die Wohnraumentwicklung auch für die Ortschaften wichtig sei und die Stadt hier ebenfalls einen hohen Bedarf sehe. Deshalb freue er sich sehr über den Spatenstich in Michelwinnaden und dass man zukünftigen Bauherren Plätze anbieten könne. Bad Waldsee und seine Ortschaften seien attraktive Wohn- und Lebensorte, so der Bürgermeister weiter. Im Bereich der Wohnraumentwicklung arbeite die Verwaltung gemeinsam mit dem Gemeinderat mit Hochdruck an einer Wohnraumentwicklungsstrategie.

Auch Ortsvorsteher Frieder Skowronski freute sich sehr über den Spatenstich und die Möglichkeit, dass Bauwillige in Michelwinnaden ein Eigenheim verwirklichen können. Es sei ein langer Weg bis hierhin gewesen, sagte er. Bereits im Jahr 2002 habe die Stadt für dieses geplante Baugebiet das erste Grundstück gekauft. Nun habe eine gute Lösung für das Retentionsbecken gefunden werden können. Dieses sei nötig, um das vom Hungerberg her kommende Oberflächenwasser – also das Regenwasser – aufzufangen. Bis zu drei Wohneinheiten seien pro Gebäude möglich, das ermögliche zum Beispiel auch Generationenwohnen, erklärte der Ortsvorsteher.

Für die 16 Bauplätze gibt es bereits eine sehr große Nachfrage. Schon mehr als 60 Interessenten stehen auf einer Liste. Die Vergabe geschieht über die Internetplattform Baupilot (www.baupilot.com/bad-waldsee), sobald die Vergabekriterien sowie die Quadratmeterpreise feststehen und vom Ortschaftsrat und dem Gemeinderat beschlossen sind. Das Baugebiet Hungerberg umfasst eine Fläche von 1,25 Hektar. Die 16 Bauplätze sind zwischen zirka 500 und 768 Quadratmeter groß. Die Kanalisation wird aus einem Trennsystem bestehen, bei dem das Regenwasser über ein Retentionsbecken in den Burgweiher geleitet wird.

 

Text/Foto: Brigitte Göppel

 

 

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