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titelAulendorf/Bad Waldsee - Wer bei Facebook unterwegs ist, kennt sie sicher schon länger – Myriam Blaser – sie ist eine Kümmerin und Macherin. Als man ihr den Vorschlag machte, mit bei der Gründung der Gruppe We care – Aulendorf, Bad Waldsee und Umgebung dabei zu sein, war das eine Selbstverständlichkeit.

 

 

Die We Care Community soll deshalb verschiedenste Leute zusammenbringen und so dafür sorgen, dass junge, gesunde Leute, zum Beispiel das Einkaufen für ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen übernehmen. Wenn wir als eine Gesellschaft positiv zusammenstehen, können wir gemeinsam für ein besseres Leben arbeiten. Gerade in dieser Zeit, braucht es ein zusammenstehen und einander helfen.

Da auch schnell das Thema Mundschutz die Runde machte, schlossen sich auch eine Gruppe Näherinnen dieser Comunity an. Die Not in den Pflegerischen Einrichtungen war groß, und Mundschutz keiner vorhanden. Es mussten Lösungen her. Die Gruppe der Näherinnen stand zur Stelle und sorgte innerhalb kürzester Zeit für sogenannte Behelfsmasken, da man die Medizinischen Masken nur unter besonderen Vorgaben fertigen darf. Da es jedoch nirgends auf dem Markt solche Masken gab, forderte und unterstützten die Landesregierungen schnell die genähten Behelfsmasken und die Nachfrage stieg nicht nur in den Pflegeeinrichtungen. Auch die Privatpersonen kamen immer mehr auf die Gruppe zu.

Mittlerweile merken sie allerdings, dass nicht alle Menschen über Facebook verbunden sind und sie möchten somit auf sich aufmerksam machen. Da es in der Gruppe etwas ruhiger wurde, und immer wieder nachgefragt wird ob es noch Masken gäbe, haben sich die Frauen entschlossen noch über andere Medien auf sich aufmerksam zu machen. Es wäre schön, wenn diese Damen nicht nur Anerkennung und Unterstützung finden würden. Sie freuen sich auch auf Frauen, die sich vorstellen könnten mitzuarbeiten. Ganz aktuell steigt der Bedarf an Masken extrem, da in fast allen Bereichen des öffentlichen Lebens und auch in der Pflege ein Schutz gefordert ist.

Wichtig ist den Damen, dass man aber auch Verständnis aufbringt. Es wurden hunderte von Masken kostenfrei an Einrichtungen abgegeben und dafür hat sich die Gruppe auch viel Zorn zugezogen, wenn Privatpersonen etwas wollten und man nicht so schnell diese Behelfsmasken herstellen konnte. Fair ist das nicht, denn die Näherinnen, kommen aus den verschiedensten Schichten – das sind Mamas, Berufstätige, Rentner und Kranke, die ihre Zeit und das Material für Menschen zur Verfügung gestellt haben, die in den sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten. Diese waren überaus dankbar für die Unterstützung.

Ganz Wichtig – heute kam ein Hilferuf aus einer großen Einrichtung für Menschen mit Einschränkungen: Der wie folgt lautet: Sie und viele andere helfen uns dabei, die Krise zu bewältigen. Wir haben mittlerweile rund 6.000 Masken im Einsatz, die Menschen von außerhalb der Stiftung für uns genäht haben. Sie werden alle gebraucht – noch für lange Zeit. Alleine wenn die über 1.000 Menschen mit Behinderung am 18. Mai in die Werkstätten zurückkommen, werden wir Tausende Masken brauchen.

Das heißt im Klartext – es werden dringendst noch etwa 4000 Masken benötigt. WER KANN UNTERSTÜTZEN – Viel Hände können gemeinsam etwas erreichen. Hier handelt es sich um Menschen, die leider nicht in der Lage sind, ihre Masken selber herzustellen. Vielen Dank schon mal im Voraus. Nicht zu vergessen all dies ist nur möglich wenn die Näherinnen ihren Rücken frei haben, sei es durch Ehemann, Kinder oder auch Chefs, die all dieses Engagement mittragen.

Wer noch Fragen hat, ein oder mehrere „Gesichtsbedeckungen“ braucht oder einfach sagt – Hey, das ist toll da beteilige ich mich doch gerne, darf sich gerne an Myriam Blaser, der Sprecherin der Näherinnen wenden. Sie ist unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen.

 

Bericht: We care – Aulendorf, Bad Waldsee und Umgebung

 

collage we care

Myriam Blaser wird unter anderem fleißig unterstützt von (v.li.) Andrea Firley, Anita Keis und Steffi Gruber.

 

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