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Bad Waldsee - Am heutigen Montag konnte die Rathausspitze mit dem „Kirchmauer Plätzle“ einen Teil des Projektes „Altstadt für alle“ der Öffentlichkeit übergeben.

Nachdem die Baugruben an der Stiftskirche wieder zugeschüttet sind und das „Mobilitätsband“ in der in der endgültigen Farbgebung aufgebracht ist, kann man sich mit etwas Phantasie die endgültige Lösung gut vorstellen.

Unterhalb der Kirchmauer wurde zusammen mit dem Mobilitätsband Platz geschaffen für zwei Ruhebänke und drei Bäume. Eine attraktive Lösung für einen wichtigen Zugang zur Altstadt von der Bleichestraße her und eine Aufwertung des gesamten Gut-Betha-Platzes. Das, für Fußgänger, leidige Thema des Parkens vor der Parfümerie und der Apotheke wird damit wohl der Vergangenheit angehören und die Kirchenbesucher werden sich ihre Parkplätze wohl auch eher auf der Bleiche und im Klosterhof suchen müssen.

 

„Von Frau Dr. Brehm und Herrn Hedrich erhielten wir seit der Planungsphase des Projektes wichtige Hinweise und wertvolles Feedback auf alle Maßnahmen. Ohne die Hilfe der beiden wäre das Projekt heute nicht das, was es ist“ richtete Stadtbaumeisterin Andrea Denzel ihren Dank an Frau Dr. Brehm, seit frühester Jugend auf den Rollstuhl angewiesen und Herrn Hedrich, der unter einer Augenkrankheit leidet, die sein Sehvermögen fast vollständig zerstörte.

„Dieses besondere Projekt der Barrierefreiheit zeigt von Weitblick und entfaltet eine Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus“ so Bürgermeister Henne.

Was sagen die Betroffenen? „Für den Rollstuhlfahrer eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem Pflasterbelag.“ „An der Kante zwischen neuem Belag und Pflaster kann man sich mit dem Stock gut orientieren. Leider blendet die helle Farbe des Belags in den Augen. Aber dunkler wird er von selbst“.

Text und Bild Erwin Linder

 

Z50 1870 578

 

 

Platz fuer zwei Ruhebaenke und drei Baeume

 

 

 

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