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Haisterkirch - Bei der Auftaktveranstaltung anfangs August unter Leitung der Prozessbegleiterin Gina Wiegräfe zum Thema „Neugestaltung von Haisterkirchs Dorfmitte“ hatten sich überraschend viele Interessierte (75 Personen) in der Gemeindehalle eingefunden. Gina Wiegräfe, die dem vom Land geförderten Netzwerk „Allianz für Beteiligung“ angehört, hatte bei dieser Veranstaltung die Ideen gesammelt und festgehalten. Zudem hatten Ortsvorsteherin Rosa Eisele und die Verantwortlichen der Kirchengemeinde darum geworben, dass eine Arbeitsgruppe gebildet wird, um so über das weitere Vorgehen zu beraten und Schritte vorzubereiten für eine weitere Großveranstaltung Ende des Jahres.

 

Jetzt traf sich am 10. September im Pfarrsaal des Klosterhofs die elfköpfige Arbeitsgruppe, um unter Leitung von Gina Wiegräfe die damals erstellte Ideensammlung nochmals zu erörtern, zu ergänzen, zu präzisieren und das weitere Vorgehen zu beraten. Auf einem Flipchart (Papiertafel) hatte Wiegräfe die Ideen festgehalten, die nach längerer Diskussion nur unwesentlich erweitert wurden. Es galt nun Ideen zu priorisieren und dazu bat die Projektleiterin die einzelnen Gruppenmitglieder nach vorne zu kommen und mit Punkten ihre Wunschvorstellungen zu kennzeichnen. Es ergab sich eine deutliche Mehrheit hinsichtlich der Aufgabenstellung für ein betriebswirtschaftliches Konzept unter dem Gesichtspunkt einer multifunktionalen, bedarfsgerechten Nutzung der Immobilie für folgende Ideen in dieser Rangfolge:

 

Tagesbetreuung ( 8 Punkte), barrierefreies, seniorengerechtes Wohnen (5 Punkte), Infrastruktur mit Lädele (Bank) und eventuell Tagescafé (5 Punkte), Wohnraumbeschaffung (4 Punkte), Kinder-und Schülerbetreuung (4 Punkte). Für weitere Ideen gab es dann noch zweimal zwei Punkte und zweimal einen Punkt oder auch für sieben der gesammelten Ideen gar keine Punkte.

Für die weitere Beratung wurden jetzt Untergruppen gebildet, die sich dann im Wesentlichen darauf konzentrieren sollen, Schnittmengen zwischen Wunschvorstellungen und Machbarkeit sowie Partner zu Verwirklichung zu finden.

 

Für eine Verbindung der Ideen mit Recherche bilden Birgit Burr, Heidi Haibel, Heidi Schreiber und Gabriele Spieler eine Untergruppe. Mit dem betriebswirtschaftlichen Konzept und den Rechtsformen für solch ein Wohnprojekt befassen sich Matthias Covic und Karl Merk. Modelle mit oder unter kirchlicher Trägerschaft erarbeiten David Bösl, Waltraud Ruf und Pfarrer Stefan Werner. Letzerer wird sich zusammen mit der Ortsvorsteherin Rosa Eisele, um die Vorgaben durch das Bauamt der Stadt Bad Waldsee kümmern und um Beratung durch Architekten bemühen.

Eines ist wohl allen an der Ideensammlung und Projektplanung beteiligten Interessierten schon klar geworden, beim nächsten Treffen am 21. Oktober um 18.30 Uhr sollten realisierbare Erwartungen ausgesprochen und entsprechende Schritte eingeleitet werden.

Schließlich hatte der Kirchengemeinderat ja beschlossen, dass Pfarrhaus zu verkaufen. Jetzt braucht es einen Investor, der eventuell in seine Planungen solche Projektwünsche mit einbezieht. Es wird auf jeden Fall spannend bleiben bis zur nächsten großen Veranstaltung voraussichtlich wieder in der Gemeindehalle Ende November oder auch im Dezember.

Fototext: Rudi Martin

 

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