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Bad Waldsee (Leserbrief) - Sehr geehrter Herr Weiß, für Ihr Engagement für ein offenes Gespräch (Kolumne "Lasst uns die Zügel anziehen!") über das Corona-Virus und die damit verbundenen Sonderbarkeiten möchte ich Ihnen und allen Beteiligten sehr danken. Ein mißtrauisches Denunziantentum und vor allem auch gegenseitige Schuldzuweisungen beobachte ich ebenfalls.

 

Wenn man an Orten, wo die meisten eine Maske tragen, ohne Maske unterwegs ist, wird man von seinen eigenen Mitbürgern teilweise behandelt wie ein unartiges Kind, das zurechtgewiesen werden muß, und das ist offenbar noch das Harmloseste. Nach den Gründen, warum man keine Maske trägt, wird in solchen Fällen gar nicht gefragt.

Immer wieder nehme ich zudem wahr, wie Mitmenschen pauschal dafür verurteilt werden, daß sie in Urlaub fahren (und sich erlauben, ihr Reiseziel frei zu wählen), oder auch dafür, daß sie sich einfach nur als Gruppe treffen.

Einen solchen Umgang miteinander war ich gerade hier in Waldsee bisher nicht gewöhnt.

 

Eine um die andere von den Regierenden umgesetzte noch strengere Kontrolle und noch größere Verpflichtung und noch härtere Strafe scheinen von vielen klaglos hingenommen zu werden. Wie weit wollen wir sie denn noch gehen lassen und schweigen? Ich möchte nicht behaupten, das Virus sei völlig ungefährlich, aber für all diese Maßnahmen hätten wir doch eine andere Diskussionsgrundlage, wenn tatsächlich eine todbringende Seuche über das Land zöge und wenn unsere Krankenhäuser überlastet wären.

In diesen Zeiten wird auch besonders deutlich, wie sehr manche versuchen, andere zu bevormunden, indem sie zum Beispiel meinen, ihnen Vorgaben machen zu müssen, welche Ansichten sie zu vertreten oder nicht zu vertreten haben oder mit wem sie sich öffentlich zeigen oder nicht zeigen dürfen.

Aber daß im Augenblick so vieles ans Licht kommt, macht mir auch Hoffnung. Vielleicht sollten wir uns überlegen, was für eine Welt wir uns wünschen. Im Grunde haben wir es doch selbst in der Hand.

Jeder kann für sich herausfinden, wem er zuhören und wem er vertrauen möchte, von wem er wirkliche Antworten auf seine Fragen erhält und bei wem er das ehrliche Anliegen sieht, nach Wahrheiten zu suchen, und bei wem nicht.

Ganz aktuell schlage ich einmal unverbindlich diese Rede des Herrn Robert F. Kennedy Jr. vom 28. August 2020 vor (bisher nur auf englisch verfügbar – eine Übersetzung wird aber sicher nicht lang auf sich warten lassen):

https://www.youtube.com/watch?v=wM7NLlWZD5I

Und ich würde mich außerdem gern dem dortigen Hinweis von Herrn Dr. Schöning auf die Arbeit des außerparlamentarischen Corona-Untersuchungsausschusses anschließen:

https://acu2020.org/

Dies einfach als ein paar spontane Gedanken in den Raum.

 

Antje Stöckle
Reute

 

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